| Virtual Boy | |
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| Hersteller | Nintendo |
| Typ | Konsole |
| Generation | 5. Konsolengeneration |
| 1995 | |
| 1995 | |
| - | |
| Hauptprozessor | 32bit NEC V810 RISC (20 MHz) |
| Speichermedien | Module |
| Controller | 6 Knöpfe und 2 Steuerkreuze mit 2 Griffen, ein Anschluss |
| Verkaufte Einheiten | rund 770.000 |
| Erfolgreichstes Spiel | Mario Tennis |
Der Virtual Boy (jap. バーチャルボーイ) ist eine Videospielkonsole von Nintendo, die 1995 in Japan und den USA veröffentlicht wurde. Der Virtual Boy ähnelt einer Taucherbrille, in die man hineinsieht. Jedes Auge nimmt dabei ein anderes, leicht versetztes Bild wahr, wodurch ein real wirkender 3D-Effekt erzeugt wird.
Die Konsole erinnert an einen Virtual-Reality-Helm, wird jedoch nicht am Kopf befestigt und auch nicht während der Benutzung bewegt. Stattdessen hat der Virtual Boy einen Ständer, um ihn während des Spielens auf einen Tisch zu stellen. Der Spieler steuert mit einem Gamepad.
Jedes der beiden Displays besteht aus roten LEDs auf schwarzem Grund, wodurch das Bild monochrom ist. Auf ein farbiges Bild verzichtete Nintendo, da die damals erhältlichen grünen und blauen LEDs nicht effizient waren und die LCD-Technik aufgrund ihrer Bewegungsunschärfe nicht für die nötige Bildwiederholrate von etwa 50 Hz geeignet war. In jedem der beiden Displays befinden sich 224 rote LEDs, die in einer Reihe angeordnet sind. Mittels eines Spiegels, der von einer Mechanik in einer hohen Frequenz hin und her geschwungen wird, wird das Bild mit einer Auflösung von 384 x 224 Pixeln erzeugt. Durch den Spiegel war das Gerät kleiner und kostengünstiger als mit einer vollen LED-Bestückung, allerdings auch gegen Stöße empfindlicher.
Der Virtual Boy war in Japan ein Misserfolg. Statt kalkulierter 250.000 verkaufter Geräte lag der Absatz bei gerade einmal 140.000 Stück.
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Auch die Veröffentlichung in den USA, in die Nintendo weitere Hoffnungen gesetzt hatte, war ein Misserfolg. Kritiker nannten verschiedene mögliche Ursachen für das Scheitern des Geräts:
| Gewicht | 760 g |
| Größe | 21,7 x 25,4 x 11 cm |
| Stromversorgung | 6x1.5 V Batterien |
| Spielzeit (mit 6 Batterien) | 7 Stunden |
| CPU | 32bit NEC V810 RISC |
| CPU-Takt | 20 MHz (18 MIPS) |
| Max. Auflösung | 384 x 224 |
| RAM | 1 Mbit D-RAM |
| Video RAM | 512 Kbit P-SRAM |
| Cache Memory | 1 Kbit |
| Sound | 16-bit Stereo |
| Controller | 6 Knöpfe und 2 Steuerkreuze mit 2 Griffen |
Heimkonsolen: Nintendo Entertainment System (1985) | Super Nintendo Entertainment System (1991) | Virtual Boy (1995) | Nintendo 64 (1996) | Nintendo GameCube (2002) | iQue Player (2003) | Wii (2006)
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