Ein Visual Jockey (VJ) bedient sich moderner Techniken aus den Bereichen Computer (Animationen 2D/3D, usw.) und Video (Livecam) und erzeugt in Echtzeit eine visuelle Performance auf einem Anzeigemedium (Fernseher, Monitor, Leinwand (Beamer)).
Es handelt sich hierbei um ein relativ junges Berufsbild, das erst durch die Entwicklung der damit zusammenhängenden Technologien (vor allem Beamer und PC-Grafik) zu Beginn der 1990er Jahre entstand. Bis dato gibt es (noch) keinen eigenen Ausbildungsgang mit dem Abschluss Visual Jockey, vielmehr liegt meist eine künstlerische, freischaffende Tätigkeit vor, die neben visueller Kreativität allerdings technische Kompetenzen verlangt.
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Die Abkürzung VJ entwickelte sich in Anlehnung an die Begrifflichkeit des Discjockeys (DJ) und des Lightjockeys (LJ). Nicht zu verwechseln ist der Visual Jockey mit dem Video Jockey. Die in Fernsehsendungen stattfindende Moderatoren-Tätigkeit eines Video Jockeys unterscheidet sich deutlich von der künstlerischen, meist avantgardistischen Performance eine Visual Jockeys, der auf Events und in wechselnden Lokalitäten visuelle Effektshows durchführt. In der Regel erweitert ein Visual Jockey dabei eine Audioperformance (z.B. die eines DJ) um eine visuelle Komponente.
Gelegentlich kommt es zu Begriffsverwechslungen, so dass auch Visual Jockeys ab und zu Video Jockey genannt werden. Ein weiterer Begriff, der teilweise zu hören ist, ist der des „Virtual Jockeys“. Entscheidend ist, wie die Künstler sich selbst bezeichnen und bezüglich ihrer Tätigkeit verstanden werden wollen.
Für das VJing wird speziell für deren Erfordernisse entwickelte Software verwendet.
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