Der Wear-Level (Verschleißgrad, engl. wear level) ist ein Maß für die Abnutzung eines Akkumulators (z. B. in Laptops). Er gibt den Unterschied zwischen der maximalen werkseitigen Kapazität des Akkus und der aktuell maximal möglichen Ladekapazität an.
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Ein fabrikneuer Akku hat im Normalfall einen Wear-Level von 0 Prozent − 0 Prozent ist allerdings nur ein theoretischer Wert. Das bedeutet, er wird beim Laden mit voller Kapazität aufgeladen und kann dann die gesamte Leistung wieder abgeben. Da Akkus mit der Zeit sowie durch Hitze, häufige Benutzung, mangelende Pflege und unsachgemäße Lagerung an Leistungsfähigkeit verlieren, steigt der Wear-Level an.
Die Höhe des Wear-Levels hängt stets vom verwendeten Akku-Typ (Lithium-Ionen-Akku, Nickel-Cadmium-Akku oder Nickel-Metallhydrid-Akkumulator) und der entsprechenden Pflege und Beanspruchung ab. Man kann hierbei allerdings keine allgemeingültigen Werte angeben, die Werte schwanken stark, je nach Benutzung und Art des Akkus. Ein Akku in einem Laptop kann bei guter Pflege nach 2 Jahren immer noch einen Wear-Level von unter 5 % aufweisen, wohingegen ein (schlechter) Akku bereits nach einigen Wochen einen Wear-Level von über 20 % aufweisen kann. Um einen hohen Kapazitätsverlust des Akkus zu verhindern, sollte man einige Hinweise zur Nutzung des jeweiligen Akku-Typs beachten.
Zur Ermittlung des Wear-Levels gibt es unterschiedliche Programme. Ein bekanntes ist „Notebook Hardware Control“ (kurz: NHC). Es gibt auch einige BIOS-Versionen, welche den Wear-Level anzeigen. Ganz verlässlich sind diese Werte jedoch nicht. Gerade bei Li-Ionen-Akkus, die mit einer Ladeelektronik ausgestattet sind, schwankt der angebene Wert vor und nach einer Kalibrierung der Ladeelektronik teilweise erheblich!