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Wirkwiderstand

13. Nov 2008, 09:38
Wechselstromwiderstand Z als Zeiger in der komplexen Ebene mit Wirkwiderstand R und Blindwiderstand X für sinusförmige Ströme und Spannungen

In der Elektrotechnik ist der elektrische Widerstand ein Maß dafür, welche elektrische Spannung erforderlich ist, um einen bestimmten elektrischen Strom durch einen elektrischen Leiter fließen zu lassen. Verhält sich der Widerstand eines Verbrauchers (Bauteil oder Schaltung) in Blick auf Effektivwerte wie ein ohmscher Widerstand, verhält sich aber bei Wechselstrom anders als bei Gleichstrom, so beschreibt man den Widerstand durch zwei Komponenten, den Wirkwiderstand und den Blindwiderstand. Der Wirkwiderstand ist darin frequenzunabhängig, also zugleich sein Gleichstromwiderstand; er lässt keine zeitliche Verzögerung zwischen Strom und Spannung entstehen und erzeugt somit bei sinusförmigem Strom keine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung.

Der Wirkwiderstand steht zugleich für den Teil des Verbrauchers, der Energie unumkehrbar umwandelt von elektrischer Energie in eine andere Form, z. B. in mechanische, thermische oder chemische Energie. Im Gegensatz dazu steht der Blindwiderstand für den Teil des Verbrauchers, der Energie zwischen Erzeuger und Verbraucher pendeln lässt.

Man benennt den Wirkwiderstand auch als Resistanz.

In der komplexen Wechselstromrechnung bezeichnet der Wirkwiderstand R den Realteil des komplexen Widerstandes Z.

R = \operatorname {Re}\ {\underline {Z}}
R = Z \cos \varphi = {U \over I} \cos \varphi

[Bearbeiten] Siehe auch

Wiktionary Wiktionary: Wirkwiderstand – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
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