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XIII (Computerspiel)

19. Nov 2008, 10:20
XIII
Entwickler: Ubisoft
Verleger: Ubisoft
Publikation: 25. November 2003
Plattform(en): GameCube, Xbox, PlayStation 2, Mobiltelefon, PC
Genre: Egoshooter
Spielmodi: Singleplayer, Multiplayer
Steuerung: Tastatur, Maus bzw. Gamepad
Medien: 4 CDs oder DVD
Sprache: Deutsch
Altersfreigabe: PEGI:
PEGI-Einstufung: 12+
USK:
Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG USK

XIII (römisch für 13) ist ein Ego-Shooter von Ubisoft, der auf der gleichnamigen franko-belgischen Comicserie von 1983 basiert. Das Spiel erschien 2003 für den GameCube, Xbox, Mobiltelefon, PlayStation 2 und den PC. Eine der Besonderheiten des Spiels ist die Verwendung der Cel-Shading-Technik, die dem Spiel ein comicartiges Aussehen verleiht. Eine weitere ist, bestimmte Gegenstände als Waffen benutzen zu können, wie zum Beispiel Flaschen oder Stühle.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Eine typische Szene des Spiels

Zu Beginn des Intros wird der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika erschossen (Anlehnung an das Attentat auf John F. Kennedy). Der Protagonist wacht an einem Strand mit einer Schusswunde auf. Er wird von einer Frau gerettet und in ein Strandhaus gebracht. Er hat alle Erinnerungen verloren und alles, was er besitzt, ist ein Schließfachschlüssel und eine Tätowierung mit der Zahl XIII auf der rechten Schulter. Plötzlich wird er von mehreren Männern angegriffen, die das Ziel verfolgen, ihn zu töten. Bevor ihnen das gelingt, wird er allerdings vom FBI als Hauptverdächtiger im Mordfall an dem Präsidenten gefangen genommen. Ein Foto beweist, dass er genau so aussieht wie der Täter. XIII schafft es mit Unterstützung von außen aus dem FBI-Hauptquartier zu fliehen. Im folgendem Verlauf erfährt man, dass der Protagonist die Identität des Mörders des Präsidenten angenommen hat. Der Mord ist Teil einer Verschwörung mit dem Ziel, die Regierung der Vereinigten Staaten zu stürzen. Die 20 Verschwörer tragen Nummern, um ihre Identität zu verbergen. XIII war einer von ihnen, wurde aber nach vollzogener Tat verraten und ermordet. Eine Gruppe mit dem Ziel den Staatsstreich zu verhindern ließ einen ihrer Mitstreiter das Aussehen von XIII annehmen, um die Gegenseite zu verwirren und sie dazu zu bringen, Fehler zu begehen. Dem Protagonisten in der Gestalt der früheren Nummer XIII gelingt es, die meisten Verschwörer zu enttarnen, zu töten und die Verschwörung fürs Erste zu verhindern. In einem 2007 von Gameloft auf Mobiltelefon erschienen Sequel (XIII 2) erfährt der Spieler noch mehr über die Hintergründe des Protagonisten sowie seiner Rolle innerhalb der großen Verschwörung.[1]

[Bearbeiten] Eigenschaften und Besonderheiten des Spiels

Die Spielfigur hat eine Geisel genommen
  • Es gibt 34 Einzelspieler- und 14 Mehrspieler-Level.
  • Es gibt 15 Waffen und acht als Waffe benutzbare Gegenstände (→ Tablet, Stuhl...)
  • Es ist ein Multiplayergame im Split-Screen (nur Konsolen) verfügbar.
  • Man kann Geiseln nehmen.
  • Man kann mit einem Enterhaken Gebäudemauern erklimmen.

[Bearbeiten] Multiplayer-Modi

XIII besitzt die altbewährten Multiplayer-Varianten

aber auch folgende neuartige Mehrspieler-Modi:

  • Geisterjagd
  • Power Up

[Bearbeiten] Waffen

In diesem Spiel kann man folgende Waffen benutzen:

  • Wurfmesser
  • 44-er Spezial (Trommelrevolver)
  • 9mm (auch mit Schalldämpfer)
  • 12mm-Schrotgewehr
  • Jagdgewehr (12mm)
  • Sturmgewehr
  • Kalashnikov
  • Scharfschützengewehr
  • 1x Armbrust
  • Drillings-Armbrust
  • Mini-MP
  • Maschinengewehr 60
  • Bazooka
  • Blendgranate
  • Splittergranate

Zusätzlich kann bzw. muss man Enterhaken und Dietrich einsetzen.

[Bearbeiten] Hintergrund

  • Das Spiel verkaufte sich trotz guter Kritiken eher schleppend, weshalb der beim Spielende angekündigte Nachfolger bis heute nicht erschienen ist. In den Magazinen Computer Bild Spiele (Gold-Ausgabe 4/2007 XIII) und Gamestar (Ausgabe 5/2007) lag XIII als Vollversion auf der Heft-DVD bei, außerdem liegt XIII der Spielesammlung Gold Games 8 bei.
  • Der deutsche Synchronsprecher für die Rolle der Spielfigur "The Mongoose" war Rolf Schult.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. XIII 2 Website

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: XIII – Bilder, Videos und Audiodateien
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