| Strukturformel | ||||||||
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| Keine Strukturformel vorhanden | ||||||||
| Allgemeines | ||||||||
| Name | Zinkselenid | |||||||
| Summenformel | ZnSe | |||||||
| CAS-Nummer | 1315-09-9 | |||||||
| Kurzbeschreibung | gelbe, geruchlose Kristalle | |||||||
| Eigenschaften | ||||||||
| Molare Masse | 144,33 g·mol−1 | |||||||
| Aggregatzustand | fest | |||||||
| Dichte |
5,42 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt |
> 1100 °C[1] |
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| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||
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| MAK |
0,05 mg·m−3[1] |
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| WGK | 3 – stark wassergefährdend[1] | |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||
Zinkselenid, ZnSe ist ein II-VI-Verbindungshalbleiter-Material. Der Halbleiter-Kristall besteht hier nicht aus einem reinen Element, wie z. B. Silicium, sondern 1:1 aus stöchiometrischen Mengen Zink-Kationen und Selenid-Anionen. Damit haben hier das Valenzband und das Leitungsband von anderen Halbleitern verschiedene Werte, was in einem Bänderdiagramm ausgedrückt werden kann.
Zinkselenid wird u. a. zur Herstellung optisch hochreflektiver Oberflächen verwendet, wo es in dünnen Schichten abwechselnd mit einem anderen Stoff, z. B. Kryolith im Vakuum aufgedampft wird (Vielschichtspiegel in der Lasertechnik). Außerdem ist es im Gegensatz zu normalem Glas im Infraroten Bereich durchsichtig, weshalb es zur Herstellung von Fenstern für z. B. CO2-Lasern verwendet wird.