Der Z1 war ein mechanisches Rechenwerk von Konrad Zuse aus dem Jahre 1937. Es enthält schon die meisten Architekturelemente des späteren Modells Z3, war jedoch wegen mechanischer Probleme unzuverlässig.
Der Z1 gilt als Vorläufer des modernen Computers, der in einer ähnlichen Form aufgebaut ist. Er besaß bereits eine Kontrolleinheit, Speicher, Mikrobefehle und Fließkommaberechnung. Als Lochkarte diente altes Filmmaterial, in das Löcher gestanzt wurden.
Ein Mangel des Z1 war, dass sich die mechanischen Schaltglieder im Betrieb verhakten. Der Z1 wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. So baute man in den 1960er Jahren den Z1 nach. Auch beim Nachbau verhakten sich wieder die Schaltglieder. Ein veränderter Nachbau dieses Rechners, der 1989 fertiggestellt wurde, steht im Deutschen Technikmuseum Berlin (Mitte).