Neues Apple BootCamp unterstützt Vista

Mit BootCamp hat Apple seit länger Zeit ein Softwarepaket im Angebot, mit dessen Hilfe auf allen Notebooks und Desktop-Systemen mit Intel-Prozessor auch Microsoft Windows genutzt werden kann. Mit der nun veröffentlichten BootCamp-Version 1.2b (Beta) wird Windows Vista (32 Bit) unterstützt.

Microsofts Betriebssysteme können üblicherweise nicht viel mit den PowerBooks, MacBooks, iMacs oder PowerMacs von Apple anfangen, da diese Produkte bereits auf das angestaubte BIOS verzichten. Das in Cupertino, Kalifornien, ansässige Unternehmen setzt auf dessen Nachfolger EFI, das bereits seit vielen Jahren durch die Medien geistert und inzwischen seinerseits einen Nachfolger (UEFI) gefunden hat.

Die Gründe hierfür mögen vielschichtig sein, doch selbst Microsofts neuester Sprössling Windows Vista verträgt sich nicht mit EFI. Erst zusammen mit Longhorn Server (Windows Server 2007/2008), dem für Ende 2007 erwarteten Nachfolger von Windows Server 2003, soll laut offiziellen Angaben für die 64-Bit-Version von Windows Vista ein Update oder gar eine komplett neue Windows-Version (Codename Fiji?) mit Support für UEFI nachgereicht werden.

Bootcamp erlaubt den Einsatz von Windows auf Apple-Systemen mit Intel-Prozessor
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Bis dahin hat BootCamp die Aufgabe, Microsoft Windows ein vorhandenes BIOS vorzutäuschen. Außerdem liefert die Software die passenden Treiber für Komponenten wie z.B. Audio, Grafik, Modem oder Touchpad mit. Mit der neuen Version wird auch die integrierte iSight-Kamera jüngerer Geräte korrekt erkannt. Außerdem verträgt sich nun die Fernbedienung Apple Remote mit der Windows-Welt.

BootCamp 1.2b wiegt 138 MB und steht zum kostenfreien Download bei Apple zur Verfügung. Es setzt neben Mac OS X 10.4.6 (oder neuer) mindestens 10 GB freien Festplattenspeicherplatz voraus. In Mac OS 10.5 (Codename Leopard) wird BootCamp integriert sein. Nach Beendigung der bislang beinahe einjährigen Beta-Phase soll BootCamp als kostenpflichtige Erweiterung für Mac OS 10.4 für 29 US-Dollar angeboten werden.

Autor: Thomas Hübner  Quelle: Macnews

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