AMDs Fab30-Ausrüstung geht nach Russland

Einem Bericht der Sächsischen Zeitung zufolge verkauft AMD seine Ausrüstung des Werkes Fab30 in Dresden an ein russisches Unternehmen. Der Elektronikkonzern Angstrem will damit ab Ende 2009 in Selenograd bei Moskau produzieren.

AMD wollte sich nur bedingt zu dem Verkauf äußern. Eine AMD-Sprecherin sagte lediglich, dass Maschinen an mehrere Halbleiterhersteller verkauft worden sind, auch an Angstrem. Den Erlös aus dem Verkauf beziffert AMD auf umgerechnet 132 Millionen Euro. Umgehend wurden jedoch Aussagen vom Angstrem-Sprecher Dmitri Snameski dementiert, nach denen AMD ab sofort Athlon- und Opteron-Prozessoren in Russland fertigen lassen könnte. Die Russen erhalten lediglich die Maschinen, die die Produktion von Chips auf 200 Millimeter großen Wafern ermöglichen.

Ergänzungen unserer Leser

  • riDDi 17.08.08, 09:43 Uhr

    Bevor jetzt die Stimmen laut werden "AMD verkauft die Fab30!":

    Verkauft wurde veraltetes Equipment mit dem nur 200mm-Wafer verarbeitet werden können. Aktuell sind 300mm. Das bedeutet sogar mehr Kapazität und kleinere Strukturbreiten für die Fab30.

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