Mit der ATi FirePro V8700 und V3750 betreten der 55-nm-Grafikchip RV770 und sein kleinerer Ableger RV730 das Land der professionellen Grafiklösungen aus dem Hause AMD. Beide Modelle bieten weitestgehend die identischen Features der Desktop-Derivate, kommen jedoch mit professioneller Ausstattung daher.
Dies beinhaltet sowohl bei der FirePro V8700 als auch bei der kleineren Version V3750 zwei DisplayPort-Anschlüsse, zudem wird noch ein DVI-Anschluss bereitstehen. Mit 800 Shader-Einheiten (160 5D-ALUs) und der Unterstützung für ein GByte GDDR5-Speicher ist die V8700 klar das Flaggschiff der FirePro-Serie, die Anfang August mit den Modellen V3700 und V5700 an den Start ging und die FireGL-Serie abgelöst hat.
Die FirePro V3750 rundet, auf dem gestern als Desktop-Grafikkarte Radeon HD 4670 (ComputerBase-Test) vorgestellten Grafikchip RV730, das Portfolio im Mittelfeld ab. Jener Chip bietet auch in der Profi-Version 320 Stream-Prozessoren (64 5D-ALUs), als Speicher stehen maximal 512 MB GDDR3 bereit.
Die ATi FirePro V8700 wird im vierten Quartal für 1.499 US-Dollar erscheinen, die V3750 wird mit einer Preisempfehlung von 199 US-Dollar deutlich günstiger.




Die FirePro V3750 sieht ja richtig smart aus, gefällt. Unterschied in der Optik zu V5700 wohl keiner. Edit: habt ihr das gleiche Bild verwendet ?
Der "Spoiler" an der V8700 hat ... äh ... welchen Sinn ? :D
Sieht nach nem Griff aus.. 0o
Der "Griff" ist dazu da, die Karte an der Zwischenwand im Gehäuse zu fixieren - vielleicht habt ihr mal so kleine Plastikschienen in (älteren) Gehäusen gesehen - diese gibts in professionellen Workstation-Gehäusen auch noch.
Durch den hohen Programmieraufwand bei den Treibern und ständigen Support (teilweise sogar 24x7) sind die Karten so teuer.