Ohne begleitende Pressemitteilung hat Hersteller Nvidia heimlich, still und leise das Angebot an Grafiklösungen für Notebooks überarbeitet und Informationen zur GeForce-300M-Serie online gestellt. Vermutungen, die wir bereits im September 2009 geäußert hatten, scheinen sich damit zu bestätigen: Bei der neuen Serie handelt es sich in erster Linie um einen Aufguss der GeForce-200M-Modelle.
Die neuen Modelle hören auf die Bezeichnungen GeForce GTS 360M, GeForce GTS 350M (beide High-Performance-Segment), GeForce GT 335M, GeForce GT 330M, GeForce GT 325M (alle Performance-Segment), GeForce 310M und GeForce 305M (beide Mainstream-Segment). Die Versionen GTS 360M und GTS 350M scheinen weitestgehend den Vorgängern 260M und 250M zu entsprechen, die Performance unterscheidet sich kaum bzw. gar nicht.
Die GeForce GT 335M schließt mit 72 Shader-Einheiten hingegen eine bisher im Portfolio klaffende Lücke und besitzt keinen direkt vergleichbaren Vorgänger. Die Versionen 330M und 325M unterscheiden sich von ihren Vorgängern 240M und 230M erneut nur geringfügig. Die Tatsache, dass die GeForce GT 325M (wie erwartet) langsamer als die GeForce GT 230M, die GeForce GT 330M aber schneller als die GeForce GT 240M ist, stiftet darüber hinaus Verwirrung.
| Modell | Shader | Gigaflops (max.) | Speichertakt (max.) | Speicherinterface | Direct X | Power Management |
|---|---|---|---|---|---|---|
| GTS 360M | 96 | 413 | 2.000 MHz (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| GTS 260M | 96 | 396 | 2.000 MHz (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| GTS 350M | 96 | 360 | 2.000 MHz (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| GTS 250M | 96 | 360 | 2.000 MHz (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| GT 335M | 72 | 233 | 1.066 MHz (DDR3), 800 (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| GT 330M | 48 | 182 | 1.066 MHz (DDR3), 800 (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| GT 240M | 48 | 174 | 1.066 MHz (DDR3), 800 (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| GT 325M | 48 | 142 | 1.066 MHz (DDR3), 800 (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| GT 230M | 48 | 158 | 1.066 MHz (DDR3), 800 (GDDR3) | 128 Bit | 10.1 | 8.0 |
| 310M | 16 | 73 | 800 MHz (DDR3), 800 (GDDR3) | 64 Bit | 10.1 | 8.0 |
| 305M | 16 | 55 | 700 MHz (DDR3), 700 (GDDR3) | 64 Bit | 10.1 | 8.0 |
Dass die Karten auf dem Vorgänger und nicht auf der für den Desktop-Sektor heiß erwarteten Fermi-Architektur basieren, zeigt auch die Tatsache, dass keine der Grafiklösungen DirectX 11 unterstützt. Da das Enthusiasten-Segment weiterhin den Modellen GeForce GTX 280M und GeForce GTX 260M aus der 200M-Serie vorbehalten bleibt, scheint nicht ausgeschlossen, dass zumindest hier Nachfolger auf Basis der Fermi-Architektur auf dem dem Markt erscheinen werden.


Da müsste man erst mal belegen, dass wirklich die Speicherbandbreite bremst. Das dürfte wenn überhaupt nur bei der 360M und 350M der Fall sein.
Und nein selbst dann wäre ein 256bit SI nicht sinnvoll. [S]Eher wäre GDDR5 eine sinnvolle Maßnahme. [/S] EDIT: Es ist GDDR5 verbaut, das ist ein Fehler in der CB-Tabelle. 2GHz taktet kein GDDR3. Nvidia gibt nicht den effektiven Takt an . Es sind 4Gbps pro Pin. Von da aus ist die Speicherbandbreite mehr als genug für diese Karten.
Keine Ahnung wer da arbeitet, aber die sind zumindest nicht so Niveaulos wie du. Wer meint man könne mal eben ein 512bit Speicherinterface, was 16 Speicherchips impliziert, auf ein MXM Modul quetschen und dann andere als dumm abstempelt, würde ich als ziemlich geisteskrank bezeichnen. Was soll vor allem so eine schwache GPU mit so einer extremen Speicherbandbreite?
Manche übertreiben es hier auch bezüglich des umbenennens. Klar, die 9000er oder mobile G100 Serie ist über, genauso wie die jetzige Aktion. Aber zu behaupten diese Chips wären im Grunde nur ein G80 ist lächerlich. Klar die basieren darauf, aber die Unterschiede sind enorm.
Ein G80 gleicht einer GT240 wie eine HD2900 einer HD4770.