22.03.2010 14:38

Intel Core i7-875K und Core i5-655K kommen (Update 2)

Zur CeBIT flammten die Gerüchte über einen Intel-Prozessor mit frei wählbarem Multiplikator erneut auf, der nicht als 999 US-Dollar teure Extreme Edition vermarktet wird. Jetzt gibt es in Form des Core i7-875K (und Core i5-665K) einen ersten Namen, der gleich einige Details über die Ausstattung aussagt.

Orientiert man sich am aktuellen Modell des Core i7-870, dann wird der 875K wohl die gleiche Taktfrequenz von 2,93 GHz als Basis nutzen. Mit von der Partie sind bei diesem Quad-Core-Prozessor aus der „Lynnfield“-Familie in 45-nm-Fertigung der maximale Turbo-Modus mit einer Steigerung um bis zu 666 MHz sowie das Hyper-Threading, das aus vier realen Kernen acht Threads erstellt. Die TDP des Prozessors soll wie bei den anderen Lynnfield für den Desktop bei 95 Watt verbleiben.

Die erhoffte günstige Lösung wird aber auch das nicht. Der Core i7-870 ist das aktuelle Flaggschiff von Intel in diesem Segment, was folglich einen Preis von 562 US-Dollar bedeutet. Garniert man den Prozessor mit einem frei wählbaren Multiplikator, wird kaum ein günstigeres Angebot auf den Markt kommen. Es soll in Kürze zwar ein Core i7-880 mit 3,06 GHz auf den Plan treten, dieser nimmt jedoch den Platz des Vorgängers zum gleichen Preis ein.

Da all dies jedoch noch Gerüchte sind, besteht weiterhin die Hoffnung, dass man auch im wirklichen Mainstream-Markt um die 100 Euro früher oder später einen Intel-Prozessor mit frei wählbarem Multiplikator zu Gesicht bekommt, so wie der Pentium E6500K dies in Asien vor knapp einem Jahr vorgemacht hat

Update 16:17 Uhr

Einmal mehr ist es Gigabyte, die mit einem BIOS-Update für ein P55-Board den Prozessor zu bestätigen scheinen. Demnach liegen wir mit unserer Vermutung von 2,93 GHz richtig, auch alles andere ist identisch zum bisherigen Lynnfield-Modell.

Update 18:06 Uhr

In Asien gibt es Meldungen über ein zweites Modell mit frei wählbarem Multiplikator – diesmal wirklich in langsam bezahlbaren Regionen. Die Rede ist vom Core i5-655K mit 3,2 GHz, der auf dem Clarkdale in 32-nm-Fertigung basiert. Auch dieser soll einen frei wählbaren Multiplikator bekommen. Als Preisvorstellung sollte auch hier das bisherige Modell herhalten können: der Core i5-650 kostet aktuell knapp 160 Euro.

Zeitgleich zu dem neuen Gerücht gibt es auch einen Erscheinungstermin. Der wird grob mit dem 1. bis 5. Juni 2010 angegeben, was genau dem Zeitraum der 30. Auflage der Computex entspricht.

Autor: Volker Rißka  Quelle: Fudzilla

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