Während die Anzahl der Spam-Mails im Mai weiterhin angestiegen ist, blieb die Zahl der Viren-verseuchten E-Mails konstant. Damit wurde mit einem Spamaufkommen von mehr als zwei Drittel aller gescannten E-Mails eine neue Rekordmarke erreicht.
Dies geht aus einem Bericht des englischen Managed-Service-Providers für E-Mail-Sicherheit MessageLabs hervor. Von den insgesamt 909 Mio. E-Mails, die vom Anti-Spam-Service des Sicherheitsexperten gescannt wurden, waren 651 Mio. Spam-Mails. Dies entspricht einer Spamrate von 76 Prozent. Von einer Mrd. E-Mails, die vom Anti-Virus-Service gecheckt wurden, enthielten 93 Mio. E-Mails Viren. Das bedeutet, dass jede elfte E-Mail von einem Virus verseucht war. Die Viren-Rate betrug somit 9,1 Prozent. Im Monat Mai wurden durchschnittlich 258 Spam-E-Mails und 35 Viren pro Sekunde abgefangen. Im Vergleich dazu konnte MessageLabs im April 2004 67 Prozent Spam-E-Mails und neun Prozent Viren-Mails abfangen.
„Viren verseuchte E-Mails plagen Unternehmen schon seit langem, Spam wurde allerdings erst in letzter Zeit zu einem echten Problem. Mittlerweile übertrifft Spam die mit Viren infizierten E-Mails um ein Vielfaches“, kommentiert Mark Sunner, Chief Technology Officer bei MessageLabs. „Der Spam-Anteil folgt mittlerweile einer konstanten Aufwärtskurve, während die Anzahl der Viren schon seit einem beachtlichen Zeitraum konstant bleibt“, so Sunner.
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