Mit dem LM10 hat der dänischer Kühlerspezialist Danamics vor einiger Zeit einen Prozessorkühler vorgestellt, der einige Innovationen beinhaltet. Flüssiges Metall sorgt im Inneren des Kühlers für den Wärmeaustausch, ohne dass ein Lüfter nötig wäre. Die Kollegen von NordicHardware haben ihn sich näher angesehen.
Das flüssige Metall besitzt eine besonders hohe Leitfähigkeit und soll im Prinzip die Wärme schneller abführen können. Eine Elektromagnetische Pumpe soll dafür Sorge tragen, dass der Flüssigkreislauf aufrecht erhalten bleibt. Dadurch, dass keine beweglichen Teile enthalten sind, entstehen beim Betrieb keine Vibrationen oder andere störende Geräusche.
Bei all der Innovation, die der Kühler auf dem Papier mitbringt, zählt letztendlich jedoch nur, was er zu leisten im Stande ist. Mit einem ausgewogenen Testsystem, das sowohl normale als auch deutlich übertaktete Prozessoren einschließt, wurden dem LM10 seine Schranken aufgezeigt. Er liegt durchweg hinter einem Thermalright Ultra-120 eXtreme, der in unserem eigenen Testparcours zu den stärksten aktuellen Prozessorkühlern gehört. Selbst im passiven Modus konnte der neue Kühler die ältere Lösung nicht schlagen. Da dieses ältere Modell jedoch nur knapp 50 Euro (ohne Lüfter) kostet, wohingegen der LM10 von Danamics aktuell bei etwa 280 Euro gehandelt wird, ist er für den normalen Kunden keine Alternative. Weitere Details zum Kühler gibt es im Test von NordicHardware.
12. Mär 2010 Zur CeBIT wurde in Form der Sapphire Radeon HD 5970 bereits ein erstes Modell mit dem neuen „Accelero XTREME 5970/5870“ gezeigt, jetzt erfolgt die offizielle Vorstellung des neuen Flaggschiffs von Arctic Cooling. Mit drei 92-mm-Lüftern sollen sie einen leisen und leistungsstarken Betrieb gewährleisten. Weiter...
Das war so ziemlich das gleiche Prinzip, auch mit Elektromagnetischer Pumpe, jedoch mit ner seltsam anmutenden Lüfterkonstruktion oben drauf (zur damaligen Zeit jedenfalls, heute sehen Grafikkarten ja eh wie Laserkanonen aus...).
Die Idee wurde dann aber auch nach einiger Zeit verworfen.
Soviel Schotter für einen CPU-Kühler ist natürlich krass, aber da es sich ja um etwas relativ neues handelt, gibt es bestimmt ein par Leute die das Ding kaufen, weil das hat ja schließlich nicht jeder und macht den Sitznachbarn auffer LAN neidisch:p
Mal sehen wie sich das entwickelt, und ob man in Zukunft effizientere Modelle sieht, oder ob das generell der falsche Ansatz ist.
Viele Grüße
Sunki