Nach einer ersten Reaktion von Richard Huddy am gestrigen Montag, welche allerdings nicht speziell auf die ColorMip-Angelegenheit bezogen war, gab es heute eine offizielle Stellungnahme von ATi zu unserem Artikel.
Da es nun eine offizielle Erklärung gibt, werden wir unseren Schluß, ein Erkennungsmechanismus zur Entdeckung colorierter Mip-Levels sei hier am Werk, erst einmal zurücknehmen - soviel sind wir der Fairness schuldig.
Daß allerdings ein 500-Millionen-Dollar-Konzern Asche auf ihr Haupt streut und reuig Besserung gelobt, war allerdings auch nicht ernsthaft zu erwarten. Das Statement von ATi klingt erstaunlicherweise vom Tenor her ähnlich, wie seinerzeit nVidia das Vorhandensein des reduziert-trilinearen Filters bei der GeForceFX - natürlich sei man nur daran interessiert, dem Endkunden das bestmögliche visuelle Erlebnis mit nicht wahrnehmbaren visuellen Einbussen zu bieten.
Trotzdem möchten wir darauf hinweisen, daß wir die Einführung einer solchen „Verbesserung“ für nicht wünschenswert halten, solange dem Endkunden die Möglichkeit verwehrt wird, diese bei Nichtgefallen abzuschalten.
Update, 18.05.2004:
Nach einer kleinen Auswertung dessen, was es sonst noch an Statements bezüglich der Texturfilterung von ATis Seite gibt, sind wir auf folgende Seiten in diversen PDF-Dateien gestossen, die User auch im Forum von Beyond3D gepostet haben.