Intel hat heute seine 63-seitige Antwort auf die kürzlich von Advanced Micro Devices (AMD) initiierte, Intels Geschäftspraktiken betreffende Klage eingereicht. In der Antwort widerlegt Intel nach eigenen Angaben die Behauptungen von AMD und gibt an, dass die Geschäftsverfahren angemessen und gesetzlich sind.
Intel behauptet, die Vorwürfe von AMD seien faktisch falsch und zudem widersprüchlich. Darüber hinaus erklärt Intel, dass AMDs Klage nur versuche Intel bei Preissenkungen zu behindern, was dem Verbraucher schaden und nicht helfen würden.
In der Antwort, die heute dem U.S. District Court in Delaware vorgelegt wurde, erläutert Intel das Geschäftsmodell in der Halbleiterindustrie, welches über die Jahre zu phänomenalen Wachstumsraten und Wertschöpfung für den Kunden geführt hat. Dieses Geschäftsmodell basiert nach Ansicht Intels auf drei Grundregeln: Produktion, Produkt und Preis.
Nachdem Paul Otellini, CEO von Intel, der Öffentlichkeit bereits eine inoffizielle Antwort auf die Klage von AMD gegeben hatte, AMD erste Erfolge verzeichnen konnte, die „Fair Trade Commission“ in Japan eingriff, die EU ebenfalls Interesse zeigte, indem man die Niederlassungen von Intel durchsuchen ließ und AMD dies begrüßte, geht der Streit mit Intels Einreichung einer Antwort beim US-Bundesgericht in Delaware somit in eine neue Runde.