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Keine Kompromisse im Kartellprozess

21. Juni 2002, 8:07 Uhr

In dem sich langsam dem Ende zu neigenden Prozess gegen Microsoft, in dem neun US-Bundesstaaten eine Verschärfung der Auflagen gegen Microsoft gefordert haben, betonte der Redmonder Software-Gigant, man werde auf keinen Fall einen Kompromiss eingehen.

Jegliche Änderung an der damals getroffenen außergerichtlichen Einigung mit dem US-Justizministerium werfe nicht nur im Nachhinein ein schlechtes Licht darauf, sondern sei darüber hinaus schädlich für den Verbraucher. So war dann auch der wichtigste Punkt in den Schluss-Plädoyers der neun Bundesstaaten, dass Microsoft mehr Quell-Code zu den Betriebssystemen preisgeben muss. Damit kamen sie einer Forderung von Richterin Colleen Kotar-Kotelly nach, die eine Aufschlüsselung nach Priorität der Klagepunkte verlangte. Eine endgültiges Ende, in dem nun schon vier Jahre dauernden Kartellrechtsprozess gegen Microsoft, wird noch in diesem Jahr erwartet.

In Kooperation mit Lycos Europe Network