Der Fürther Computec Media Verlag stellt sein Vista-Magazin „Windows Vista: Das Offizielle Magazin“ zum 18. Juni offiziell ein. Die Begründung hierfür hat aber keinen publizistischen oder verlagstechnischen Hintergrund, sondern ist laut offiziellen Angaben beim Betriebssystem selber zu suchen.
„Die Entscheidung zur Einstellung von „Windows Vista: Das Offizielle Magazin“ wurde wesentlich dadurch beeinflusst, dass Windows Vista als Betriebssystem die hohen Erwartungen bis heute nicht erfüllt hat“, kommentiert der verantwortliche Objektleiter Thilo Bayer. Auch an anderer Stelle im Verlag, der unter anderem auch das PC-Spielemagazin „PC Games“ vertreibt, sieht man das Problem bei den schwachen Rahmenbedingungen: „Auf Grund der unerwartet schlechten Marktsituation des Fokusthemas gibt es keine Notwendigkeit mehr für ein eigenes Printmagazin. Trotz der hervorragenden redaktionellen Qualität des Magazins ist die Zielgruppe der Windows-Vista-User einfach zu klein, um rentable Vertriebszahlen zu erwirtschaften“, so Johannes Sevket Gözalan, Vorstandsvorsitzender der Computec Media AG.
Sollte ich Informationen oder Hilfe bzgl. eines Betriebssystems benötigen schaue ich im Internet. Ich würde nie auf die Idee kommen über Jahre hinweg eine Zeitschrift zu abonieren um auf einen Artikel zu warten der mir letztenendes vll noch nicht einmal hilft. Geschweige denn jemals erscheint.
Meiner Meinung nach ein seeeehr gewagtes Magazinrelease mit abzusehendem Ende ;)
Fazit: Ich denke, hier wird versucht, eigenes Versagen (falsche/schlechte Marktanalyse, ob ein solches Magazin erfolgreich sein kann) auf andere abzuwälzen. Wie das halt so oft ist. Vista musste ja nun schon für vieles den Sündenbock spielen.
Die Zielgruppe geht auch mal ans Tageslicht und in nen Kiosk bzw. an die Zeitschriftenregale.
Nach 1 oder 2 Jahren nach erscheinen eines neuen Betriebssystem sind dann meist sowieso schon alle Tips und Tricks bekannt und die Zeitschriften wiederholen sich dann inhaltlich immer wieder, ist mir besonders bei Computerbild aufgefallen :D
In Zeiten des Internets und der vielen kostenlosen Plattformen ist es für jede Zeitschrift schwer sich zu etablieren und die Marktanteile zu halten. Dabei ist es egal welchen Themenbereich diese abdecken.
Ob Vista jetzt Top oder Flop ist ist doch erstmal egal. Für mich persönlich gibt es noch keinen Grund auf Vista umzusteigen. Wird wohl erst dann kommen wenn Games nur noch mit DX 10 daherkommen. Aber XP z.B. ist jetzt so wie es ist schon sehr gut und läuft problemlos, ähnlich die damals Win 2000 mit SP 4. Durfte Vista schonmal ausprobieren und allein schon bei der Installation hab ich nen Krampf bekommen weil man jeden Fitzel irgendwo bestätigen muss...... schlimmer als meine Firewall ^^
Wenn ich zb. dabei bin mich zu informieren kaufe ich auch schonmal für 3,90 Euro (?ka) eine Ausgabe von Hardwareluxx Printed.
Aber sonst sind die meisten Zeitschriften Dau-Müll mal von der C´t und ähnlichen abgesehen.
Diese fallen für mich aber in die Kategorie Fachzeitschriften.
Spielezeitschriften kaufe ich nichtmehr seitdem ich 15 war :P
Das Vista als OS schuld sein soll am Mißerfolg glaube ich auch nicht.
Ich denke es liegt eher daran ,dass der Markt mit "Endanwender" Magazinen überflutet ist.
Der Markt ist schlicht zu klein um kommerziellen Erfolg sicher zu stellen.
Bisherige "Endanwender" Magazine die schon länger publiziert werden haben doch längst eigene Rubriken zum Thema W-Vista und eben diese Magazine halten sich am Markt weil sie einen höheren Bekanntheitsgrad haben bzw. bereits über eine Stammleserschaft verfügen.