Intel erzielte im zweiten Quartal 2004 einen Umsatz von 8,05 Milliarden Dollar, damit liegt der Umsatz ungefähr auf dem gleichen Niveau des Vorquartals und um 18 Prozent über dem Wert des zweiten Quartals 2003. Der Gewinn von 1,76 Milliarden Dollar liegt auf dem gleichen Niveau des Vorquartals.
Gegenüber dem Vergleichsquartal des Jahres 2003 konnte der Gewinn damit um 96 Prozent gesteigert werden. Intel erzielte 24 Prozent (27 %) seines Umsatzes in Amerika, 21 Prozent (24%) in Europa sowie 45 Prozent (40 %) im asiatisch-pazifischen Raum und 10 Prozent (9 %) in Japan. Gegenüber dem Vorquartal spielt Asien also eine deutlich größere Rolle.
Für das dritte Quartal 2004 erwartet Intel einen Umsatz zwischen 8,6 und 9,2 Milliarden Dollar. Man erwartet ein schnelleres Wachstum bei Produkten mit einer niedrigen Gewinnmarge wie Flash Memory, Chipsätze und Motherboards. Des Weiteren erwartet Intel, dass die Marge von Mikroprozessoren langsamer wächst. Zurückzuführen ist dies auf einen geringen Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise von Mikroprozessoren sowie eine geringe Erhöhung bei den Stückkosten von Mikroprozessoren. Die Aufwendungen für das dritte Quartal werden bei ca. 2,5 Milliarden liegen. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung werden in 2004 mit 4,9 Milliarden Dollar über den vorausgesagten Investitionen von rund 4,8 Milliarden Dollar angesiedelt sein. Intel plant Ausgaben für den Ausbau und den Neubau von Anlagen in Höhe von ca. 3,6 bis 4,0 Milliarden Dollar für das Jahr 2004.
Hauptkonkurrent AMD wird heute Abend nach Börsenschluss Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal 2004 veröffentlichen.