Mit einem Umsatz von 8,94 Milliarden US-Dollar und einem Nettoeinkommen von 1,35 Milliarden US-Dollar ist Intel im 1. Quartal deutlich hinter den einstigen Erwartungen zurück geblieben. Die in der im März herausgegebene Umsatzwarnung in Aussicht gestellten Quartalszahlen wurden hingegen realisiert.
| Q1 2006 | Vgl. Q4 2005 | Vgl. Q1 2005 | |
| Umsatz | $8,94 Mrd. | -12% | -5% |
| Operatives Ergebnis | $1,70 Mrd. | -49% | -44% |
| Nettoeinkommen | $1,35 Mrd. | -45% | -38% |
| Gewinn pro Aktie | 27 Cent | -43% | -34% |
Ursprünglich hatte Intel mit einem Umsatz zwischen 9,1 und 9,7 Milliarden US-Dollar gerechnet. Gegenüber dem 4. Quartal 2005 sank der Umsatz um rund zwölf Prozent, der Gewinn ging um 49 Prozent zurück. Auch im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres musste man kräftige Umsatz- und Gewinnrückgänge verzeichnen.
Sowohl im asiatisch-pazifischen Raum wie auch in Amerika und Europa ging der Umsatz Intels zurück, wohingegen in Japan erstmals die Marke von einer Milliarde US-Dollar erreicht wurde.
| Q1 2006 | Vgl. Q4 2005 | Vgl. Q1 2005 | |
| Asien-Pazifik | $4,3 Mrd. | -2% | -16% |
| Amerika Ergebnis | $1,9 Mrd. | -3% | +4% |
| Europa | $1,7 Mrd. | -19% | -26% |
| Japan | $1,0 Mrd. | +8% | +10% |
Ein Ende des Umsatzrückgangs ist nach Intel-eigenen Prognosen nicht für das kommende Quartal zu erwarten. Durch den anhaltend schleppenden Verkauf seien die Lagerbestände noch gut gefüllt und es wäre ein geringerer Bedarf zu erwarten. Weiterhin führen die Nachfrage nach Produkten mit eher geringer Gewinnmarge sowie niedrigere Verkaufspreise bei den Mikroprozessoren dazu, dass für das zweite Quartal 2006 ein Umsatz zwischen 8,0 und 8,6 Milliarden US-Dollar prognostiziert wird.
Der Gesamtumsatz für das Jahr 2006 wird, so die aktuellen Prognosen, etwa drei Prozentpunkte unter den 38,82 Milliarden US-Dollar Umsatz des letzten Jahres liegen, kann aber selbst von diesem Wert noch deutlich abweichen.