2/12 ELSA Gladiac 920 im Test : Mit Softwarebeilagen gegen die Konkurrenz

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A3 vs. A5

ELSA Gladiac 920
ELSA Gladiac 920

Vor den Test haben wir überprüft, ob es sich bei dem uns von Elsa zur Verfügung gestellten Testgerät um eine GeForce3 mit dem Stepping A5 handelt. Es gab viele Spekulationen, was nVidia dazu bewegt hat, ein weiteres Stepping einzuführen. So waren zum Beispiel Gerüchte im Umlauf, dass es beim A3-Stepping Probleme mit FSAA (Full Scene Anti-Aliasing) gibt, nVidia ist bis heute bei seiner Version geblieben, dass das A3-Stepping lediglich zur Verbesserung der Chipausbeute eingeführt wurde. Bei unserer Elsa Gladiac 920 handelte es sich jedenfalls noch um ein A3-Modell, wie der nebenstehende Screenshot aus Powerstrip beweist. Von diesem Stepping sind angeblich auch noch einige Grafikkarten in den Handel gekommen und werden von vielen als Betaprodukte angesehen. Wie sich jedoch später herausstellen wird, gibt es keinen Performance-Unterschied zwischen der A3-Elsa und der A5-Inno3D-Grafikkarte.

Es gab bei dem A3-Stepping der Elsa Gladiac 920 auch keine Probleme mit FSAA, z.B. dass 4xFSAA nur die Qualität von 2xFSAA erreicht. Folgende um den Faktor 2 vergrößerte Screenshots aus dem Game 1 des 3DMark 2001 in 640x480 können dies beweisen. Auch in Sachen Performance tun sich das A3- und das A5-Stepping unter Verwendung von FSAA nichts.

Kein FSAA
Kein FSAA
2x FSAA
2x FSAA
Quincunx
Quincunx
4x FSAA
4x FSAA

GPU-Kühler

Beim Betrachten der Grafikkarten von Elsa und Inno3D fällt sofort auf, dass beide unterschiedliche Kühlkörper für den Grafikchip verwendet haben. Während der von Elsa verbaute Standard-Kühler auf eine glatte Fläche bläst, macht sich Inno3D die Vergrößerung der Oberfläche durch seitliche Aussparungen zu nutze, um die entstehende Wärme besser abführen zu können. Somit sollte der GeForce3 auf der Inno3D-Grafikkarte eine bessere Kühlung als sein Pendant auf der Elsa-Karte erhalten.

ELSA Gladiac 920
ELSA Gladiac 920
Inno3D GeForce 3
Inno3D GeForce 3

Spezifikationen

Da beide von uns verglichenen GeForce3-Grafikkarten die gleichen Spezifikationen aufzuweisen haben, soll folgende Tabelle noch mal die Unterschiede zu dem GeForce2 Ultra verdeutlichen, dessen Werte wir in unsere Benchmark-Diagramme mit einfließen werden lassen.

Vergleich der Grafikchips
Leistungsdaten GeForce2 Ultra GeForce3
Fertigungsprozess 0,18µm 0,15µm
Rendering Pipelines 4 4
Textureinheiten 2 2
Chiptakt 250 MHz 200 MHz
Speichertakt 460MHz 460MHz
Speicherinterface DDR DDR
Speicherbandbreite 7,3 GB/s 7,3 GB/s
Speicherbus 128Bit 128Bit
Speicherzugriff 4ns 3,8ns
Pixelfüllrate 1000 MPixel/s 800 MPixel
Texelfüllrate 2000 MTexel/s 3200 MTexel/s
Polygon/sec 31 Mio. 31 Mio.
T&L Engine 31 Mio. Dreiecke/s 60 Mio. Dreiecke/s
GFlops 45 76
Stromverbrauch 9W 15W

Wie man der Tabelle entnehmen kann, wird der GeForce in der fortschrittlichen 0,15µm-Fertigungstechnik produziert. Auch die Prozessor-Hersteller gehen gerade erst zu diesem Schritt über. Wie der GeForce2 verfügt der GeForce3 über 4 Rendering Pipelins und 2 Textureinheiten. Auch der Speichertakt und die damit verbundene Speicherbandbreite blieben unangetastet. nVidia liefert den Grafikkartenherstellern bei dem GeForce3 mit dem eigentlichen Grafikchip auch gleich den passenden Speicher. Dieser hat eine Zugriffszeit von 3,8 und ist somit eigentlich auch für höhere Taktraten als 460MHz ausgelegt. nVidia spezifiziert ihn aber mit 460MHz, woran sich Elsa und Inno3D halten. Erwähnenswert ist zudem, dass der GeForce3 nicht zuletzt durch die gigantische Anzahl von 57 Millionen Transistoren mit 15Watt wieder viel mehr Strom verbrät als sein Vorgänger.

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