News : Gigabyte runderneuern ihr SockelA-Board 7DXR

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Im allgemeinen Rummel um die neuen Chipsätze von VIA, SiS und nVidia ist es recht still um den quasi eingestellten AMD760-Chipsatz geworden. Trotz alledem bringt Gigabyte jetzt eine Neuauflage ihres erfolgreichen 7DXR Boards mit eben diesem Chipsatz heraus. Es hört auf den wenig originellen Namen GA-7DXR+.

Wie schon erwähnt, basiert es nach wie vor auf dem zu Recht als sehr zuverlässig geltenden AMD-760 Chipsatz, genauer gesagt, dessen Northbridge. Diese wird mit der VIA 686B Southbridge gekoppelt, die den schon bekannten Support für 2 ATA-100 Kanäle, 4x USB 1.1 und die üblichen weiteren Anschlüsse bietet. Die im Namen ebenfalls angedeutete RAID-Unterstützung wird diesesmal von einem Promise Controller der neuesten Generation beschert, der zusätzlich zu den schon bekannten Eigenschaften auch Ultra ATA-133 bietet, und somit die Möglichkeit, zusätzlich zu den 4 Geräten an den normalen IDE-Anschlüssen, 4 weitere IDE Geräte an das Board anzuschließen. Desweiteren wurde dankenswerterweise auf den billigen AC97 Sound verzichtet und dem Board ein separater Soundchip von Creative Labs, der CT-5880, spendiert. Selbstverständlich unterstützt das Board auch die neuen AthlonXP-Prozessoren bis zu einem QuantiSpeed von vorerst 2000+ und damit auch den neuen Duron, der auf dem Morgan-Core basiert. CPU-Multiplikator und Spannungsversorgung werden wieder im Gigabyte-typischen Dual-BIOS einstellbar sein. Der eigentliche Clou ist aber die Untersützung des bisher wenig verbreiteten USB 2.0 mittels eines noch nicht näher bezeichneten separaten Chips. Dies könnte besonders für Käufer interessant werden, die sich einen der neuen USB 2.0 Scanner vom Weihnachtsmann erhoffen. Ansonsten bietet das Board bekanntes und bewährtes, einen AGP-Steckplatz, fünf PCI-Slots, den wohl unumgänglichen AMR-Stecker, drei DIMM-Sockel für DDR-RAM und aktive Northbridge Kühlung. Über den Preis ist leider noch nichts bekannt.

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  • Carsten Spille E-Mail
    … hat von Oktober 2001 bis Juli 2005 Artikel für ComputerBase verfasst.