Wireless IntelliMouse Explorer im Test: Die optische Funkmaus von Microsoft

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Frank Hüber
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Technik

Bei der Technik steht natürlich der neue optische Sensor mit einer Abtastrate von 6000 Bildern pro Sekunde ganz oben. Durch diese enorme Abtastrate erreicht es Microsoft erstmals, dass der Mauszeiger auch die wildesten Bewegungen übersteht und wirklich nie auf dem Desktop herumspringt. Es ist uns kein einziges Mal gelungen bei auch noch so wildem Wischen auf dem Mauspad den Mauszeiger zum „Springen“ zu bewegen. Hier hat Microsoft wirklich hervorragende Arbeit geleistet.

Um die Lebensdauer der Batterien zu erhöhen, verfügt die Wireless IntelliMouse Explorer zusätzlich über die „Intelligent Touch“-Technologie, die dafür sorgt, dass die Maus nach ca. fünf Sekunden, in denen man nicht die Hand auf ihr liegen hat, in den Standby-Modus übergeht und sich nach weiteren 20 Sekunden alleine ausschaltet. Die Maus kann dann nur durch Auflegen und Bewegen wieder „angeworfen“ werden. Und auch hier hält Microsoft seine Versprechen. Die Maus ist nicht etwa schon durch den Druck zweier Finger oder anderer Gegenstände wieder anzuschalten, sondern wirklich erst durch das Auflegen des Handballens. Dies ist durch mehrere Sensoren unter der Plastikhülle möglich, die alle gleichzeitig aktiviert werden müssen, damit die Maus aus ihrem Ruhezustand erwacht.

Unten
Unten


Durch diese neue Technologie erreicht Microsoft auch eine längere Batterie-Lebensdauer als die Konkurrenz. Im Dauerbetrieb von etwa 9 Stunden am Tag versagte die Maus auch nach über zwei Wochen noch nicht ihren Dienst. Zwar entsteht so ein immer noch sehr hoher Batterieverbrauch, jedoch liegt man hier weit vor der Konkurrenz und das sogar mit einem Sensor, der 6000mal pro Sekunde die Oberfläche abtastet. Optimal ist die Lösung von Microsoft meiner Meinung nach aber noch nicht. Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn die Maus über eine eigene Ladestation verfügen würde, so dass man eigentlich nie Probleme mit leeren Batterien bekommen dürfte, wenn man nicht selbst vergisst die Maus aufzuladen. Bei der Wireless IntelliMouse Explorer wäre man sogar nicht einmal zu einer Arbeitspause gezwungen, da die Maus auf jeden Fall jeden Arbeitstag übersteht und bequem einmal in der Woche in der Nacht geladen werden könnte.

Ein einziges Mal hatten wir in unserem Test auch das Problem, dass die Maus nach dem Herunterfahren des Rechners noch an war und auch nicht daran dachte auszugehen. In diesem Zustand blinkt der optische Sensor und verbraucht so natürlich unnötig viel Batterie, so dass man schon ein Auge darauf haben sollte, ob die Maus auch wirklich aus ist, wenn man den PC verlässt. Bei uns trat dieser Fehler aber nur ein einziges Mal auf und war auch nicht zu rekonstruieren. Auch wenn wir die Maus wieder bewegten, nachdem der Rechner ausgeschaltet worden war, und den optischen Sensor somit wieder in Gang setzten, schaltete sich die Maus nach wenigen Sekunden von alleine aus, da sie kein Funksignal vom Receiver empfangen könnte.

Sensor
Sensor
Receiver2
Receiver2
Sensor2
Sensor2


Probleme mit der Funkübertragung gab es bei uns nicht. Es stehen zwei Kanäle zur Auswahl, die jeweils über 1000 Kanäle verfügen und zwischen denen man per Knopfdruck auf den Receiver und danach auf einen kleinen Knopf an der Unterseite der Maus hin und her schalten kann. Auf die Funkübertragung kommen wir aber später noch zu sprechen.