6/12 Asus A7N266-C im Test : Der nForce 415-D jetzt auch ohne Grafik

, 0 Kommentare

Stabilität

Für viele Leser scheint das Thema Stabilität immer wieder eine leidige Angelegenheit zu sein - zahlreiche Posts auf ForumBase.de verdeutlichen dies Tag ein Tag aus. Doch wie schon in der Vergangenheit können wir von unserem Blickpunkt aus nur positives über unser Testboard vermelden. Obwohl die Bios-Version 1001.B zu einer der ersten gehört, lief die Platine in unserern Test ohne Absturz und das geringste Anzeichen von Instabilität sauber durch. Ein sehr gute Leistung, bedenkt man, dass wir den RAM auf den schnellst möglichen Timings (CL2.0 Turbo) laufen ließen.

Overclocking

Die Overclocking-Optionen teilt Asus auch beim A7N266-C weiterhin auf Jumper und Bios auf. Während die VDimm Spannung (2,5-2,7V), die Core-Voltage (1,7-1,85V) und der Multiplikator (7-12,5) per Jumper auf der Platine eingestellt werden können, schaltet man mittels zusätzlichem Jumper die Optionen zur Justierung von Front-Side-Bus, Multiplikator und Taktverhältnis im Bios frei. Der FSB darf von 100-172MHz in zwei bis drei MHZ großen Schritte gewählt, der Multiplikator auf der ganzen Spanne von 5-12,5 in Abständen von 0,5 frei gesetzt werden. Beim Taktverhältnis stehen die Optionen 1:1 und 4:3 zur Verfügung. Somit darf auch ein Duron mit 100MHz auf dem A7N266-C mit PC2100 (133MHz) betrieben werden. Als besonders Schmankerl betreibt das Board auch bei erhöhtem FSB den PCI-Bus mit regelkonformen 33MHz. Über die Übertaktungs-Möglichkeiten hinaus macht das Bios einen guten und aufgeräumten Eindruck.

Weniger optionsfreudig gibt sich hingegen das Menü zur Manipulation der Speichertimings - das EPoX 8KHA+ hat hier als Klassenprimus auch weiterhin die Nase vorne. Die vorgefertigten Settings sollten jedoch im Grunde genommen ausreichen. Die Speicher-Latenzzeit "Auto" (By SPD), CL2,5 und CL2 darf jeweils mit "normalen" oder "turbo" Settings gefahren werden. Für unsere Benchmarks haben wir uns wie beim 8KHA+ für die Einstellung CL2.0 Turbo entschieden, um somit die maximale Leistung aus dem nForce 415-D zu holen. (Nachtrag 3.2.2002: Auch das aktuelle Bios 1001.D bietet weiterhin nur die vorgefertigten Settings an).

FSB-Überprüfung:
Selbsverständlich stand auch dieses Mal die Kontrolle des von Asus gerne insgeheim nach oben gesetzten Front-Side-Bus auf der Tagesordnung. Allerdings boten 133,64MHz nur wenig Grund zur Beanstandung, fällt die daraus resultierende Leistungssteigerung der CPU mit 4MHz doch unbedeutend gering aus. Nach dem A7V266-E und A7A266-E scheint Asus den Trend zurück zu einem fairen Wettbewerb fortzusetzen.

WCPUID Screenshot
WCPUID Screenshot

Auf der nächsten Seite: Testsystem

0 Kommentare
Themen: