4/5 Ripper Mauspad im Test : Konkurrenz für Everglide und Co.

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Spiele

Wichtigster Kaufgrund für ein derartiges Pad ist sicherlich der Einsatz in Spielen à la Counter Strike, Quake 3 oder Unreal Tournament. Darum gehen wir hier nun verstärkt darauf ein und werden auch unsere Erfahrungen mit dem Everglide Giganta hineinbringen.

Bei Spielen ist eine besonders gute Mauskontrolle unverzichtbar geworden. Diesem Umstand trägt auch das Ripper Pad Rechnung und lässt sich sehr gut zum Spielen verwenden. Die Maus gleitet dabei recht leichtgängig über das Pad, jedoch braucht man eine minimal erhöhte Kraft, um sie erstmal in Bewegung zu versetzen. Unserer Meinung nach ein gutes Feature, da man so nicht so leicht eine vielleicht ungewollte Bewegung ausführt. Wegen der gröberen Struktur des Ripper Pads mag man nun denken, dass der Reibungswiderstand größer geworden ist. Dies trifft jedoch nicht zu, Everglide und Ripper liegen in dieser Hinsicht in etwa gleich auf.

Nach einer längeren Runde Quake 3 Arena kann man nun auch sehr überzeugt sagen, dass das Ripper Pad wirklich sehr gut zum Spielen geeignet ist. Im Vergleich zu einem "normalen" Pad aus Schaumstoff mit einer dünnen Kunststoffschicht auf der Oberseite ist das Ripper Pad wirklich Spitzenklasse. Und auch gegen ein Everglides kann es sich gut behaupten. Im Endeffekt ist aber kein wirklich großer spürbarer Unterschied zwischen dem Everglide und dem Ripper Pad festzustellen, was die Einsatzfähigkeit in Spielen angeht.

Wir haben schon vielfach gehört, dass man nach längerem Gebrauch Ermüdungs- oder Schmerzerscheinungen im Handgelenk bekommen soll. Dies konnten wir im Test nicht nachvollziehen. Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder haben wir es einfach nicht gemerkt oder dieser Effekt tritt nicht ein. Es dürfte eher letztere Möglichkeit sein, da eine Höhe von 0,6 Zentimetern nicht wirklich sehr hoch ist und man zudem die Hand noch etwas auf das Pad auflegen kann.

Office

Im Office-Bereich ist das Ripper Pad sicherlich eine Bereicherung für diejenigen Anwender, die vorwiegend mit der Maus und weniger (oder gleich viel) mit der Tastatur arbeiten. Im Allgemeinen jedoch hat sich die Voraussetzung für Präzision der Mausbewegungen mit Einführung von optischen Mäusen mehr auf die Maus verlagert, das Pad ist mehr nebensächlich geworden und dient größtenteils nur noch für einen guten Grip und teilweise auch der Optik. Daher sollte man sich überlegen, ob man sich für das Geld ein Ripper Pad besorgt oder lieber in ein etwas teureres Mausmodell investiert, welches über einen optischen Sensor verfügt. Dann könnte man weiterhin ein Standard-Mauspad verwenden, was es schon für ein paar Euro im nächsten Laden zu kaufen gibt. Aber das soll jetzt keinesfalls als negativ gewertet werden, wer sich ein Ripper Pad für's Arbeiten kaufen möchte kann dies beruhigt tun, man bekommt etwas für sein Geld.

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  • Markus Hoffmann E-Mail
    … hat von Juli 2000 bis September 2002 Artikel für ComputerBase verfasst.