8/13 Asus v8460ultra DeLuxe im Test : Das Videotalent mit Shutterbrille

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Templemark D3D

Der Templemark ist, genau wie der folgende Villagemark, ursprünglich ein Demonstrationsprogramm von PowerVR gewesen. Da er jedoch eine Menge aktuelle Features, wie Hardware-TnL, Bump Mapping und bis zu 6 Texturlagen in einem Durchgang unterstützt, eignet er sich auch gut als unabhängiger Benchmark, der garantiert nicht auf nVidia-Chips optimiert ist.

Templemark D3D v1.06
  • 1024x768x32:
    • Asus V8460ultra DeLuxe
      137,5
    • GeForce4 Ti4400
      130,2
    • GeForce4 Ti4200 (128MB)
      116,1
    • Radeon8500 LE
      116,0
    • GeForce3
      88,6
    • Radeon8500 LE "HQ"
      62,3
    • Asus V8460u DeLuxe "HQ"
      59,8
    • GeForce3 "HQ"
      42,0
GF4Ti -standard
GF4Ti -standard
GF4TI -HQ
GF4TI -HQ
Radeon8500 -HQ
Radeon8500 -HQ

Kantenglättung und anisotropes Filtern sind hier nur als Gleichwertig zu bezeichnen, nicht jedoch die allgemeine Bildqualität. Beide Chips oder besser deren Treiber scheinen Probleme zu haben, die Flammen korrekt darzustellen, hier also ein Unentschieden. Nicht jedoch in puncto Environment-Texturen. Diese fallen bei der Radeon komplett aus, gut zu sehen an der fehlenden Reflexion auf dem Boden.

Dies, kombiniert mit den besseren Loopback-Fähigkeit des Radeon, der alle 6 (von denen er sich einen für die Environment-Texturen eigenmächtig spart ;-)) Texturen des Templemark in einem Pass auftragen kann, d.h., er braucht nicht nach vier Texturen einen Zwischenwert in den Framebuffer zu schreiben, wie es der GeForce4 tut, führen auch zu den, in Relation betrachtet, wiederum nicht allzu glorreichen Leistungen des GeForce4 Ti 4600, der mit Mühe und Not mit der Radeon mithalten kann. In den Standardeinstellungen ergibt sich das erwartete Bild, gestaffelt nach Taktung und Erscheinungsdatum.

Codecreatures

Ein noch recht neuer Benchmark aus der Schmiede der Firma Codecult, auf deren zur Lizenzierung stehender Engine der Benchmark basiert. DirectX8 Pixel- und Vertexshader werden unterstützt und auch sonst fordert dieser Benchmark jedes System bis auf das Äußerste, wie sich an den erzielten Werten auch deutlich ablesen läßt. Dargestellt werden teilweise über 700.000 Polygone pro Frame und bei 30fps werden im Schnitt ca. 10 Millionen Polygone durch die TnL-Einheit der Grafikkarte gejagt.

Codecreatures Demo
  • 1024x768x32:
    • Asus V8460ultra DeLuxe
      27,0
    • GeForce4 Ti4400
      24,7
    • GeForce4 Ti4200 (128MB)
      21,7
    • Asus V8460u DeLuxe "HQ"
      14,2
    • Radeon8500 LE
      13,8
    • GeForce3
      11,0
    • GeForce3 "HQ"
      6,2
    • Radeon8500 LE "HQ"
      0,0
      Hinweis: FSAA/AF nicht mögl.
  • 1280x1024x32:
    • Asus V8460ultra DeLuxe
      21,2
    • GeForce4 Ti4400
      19,3
    • GeForce4 Ti4200 (128MB)
      16,9
    • Radeon8500 LE
      10,6
    • Asus V8460u DeLuxe "HQ"
      10,3
    • GeForce3
      8,7
    • GeForce3 "HQ"
      4,8
    • Radeon8500 LE "HQ"
      0,0
      Hinweis: FSAA/AF nicht mögl.
  • 1600x1200x32:
    • Asus V8460ultra DeLuxe
      17,0
    • GeForce4 Ti4400
      15,5
    • GeForce4 Ti4200 (128MB)
      13,4
    • Radeon8500 LE
      7,9
    • GeForce3
      7,5
    • Asus V8460u DeLuxe "HQ"
      7,4
    • GeForce3 "HQ"
      3,5
    • Radeon8500 LE "HQ"
      0,0
      Hinweis: FSAA/AF nicht mögl.
GF4Ti -standard
GF4Ti -standard
GF4TI -HQ
GF4TI -HQ

Auch wenn dieser Benchmark arg dem doppelt ausgeführten Vertexshader der Asus V8460 gelegen kommt (und darüberhinaus wohl auch ordentlich auf nVidia-Chips allgemein optimiert ist), zeigt sich hier ein deutliches Bild, zu was eine GeForce4 TI 4600 im Stande ist. Selbst mit eingeschaltetem FSAA & AF schlägt sie ihre Verfolger bei deren Standardsettings.

Was die Bildqualitätsvergleich angeht, so muss der Radeon hier leider passen, da Codecreatures offenbar seine FSAA-Versuche komplett zunichte macht, und wir mit und ohne aktiverte Qualitätsfeatures das gleiche Bild und demzufolge auch die gleiche Leistung bekommen.

So bleibt nur "standard" mit "HQ" auf der GeForce4 zu vergleichen, was sich besonders an den Flügeln der Libelle und dem Geäst am Flussufer sichtbar qualitätssteigernd auswirkt.

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  • Carsten Spille E-Mail
    … hat von Oktober 2001 bis Juli 2005 Artikel für ComputerBase verfasst.