2/6 Beta-Detonator Version 40.41 im Test : nVidias letztes Aufbäumen?

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Treibereien und...

nView 2.0 ist schon ein wenig nützlicher, zumindest für diejenigen unter uns, die mit dem Platzangebot auf ihrem Monitor größere Probleme haben, als mit dem Platzangebot auf ihrem Schreibtisch. nView erlaubte schon in der Ur-Version die Ansteuerung von zwei Displays mit unabhängigen Auflösungen und Refreshraten, wodurch auch User mit zwei ungleichen Monitoren beide Anzeigegeräte optimal ausnutzen konnten. Womit sich nView ausser den Multiple Desktops nun das Prädikat "2.0" verdient bleibt unklar...

nView
nView
nView
nView

nVRotate ist auch eher für Minderheiten interessant, aber da nVidia ihre Aktivitäten seit einiger Zeit auch im Bereich der Apple Macintosh-Computer ausdehnt, muss man sich den Erfordernissen dieses neuen Marktes anpassen. Für Desktop-Publishing, eine der Domänen der Apples, ist es mitunter recht praktisch, eine DinA4-Seite komplett in Originalgröße und verzerrungsfrei auf einem Display darstellen zu können und dafür kann man in Ermangelung von 24"-Monitoren z.B. einige TFT-Displays auch hochkant betreiben. Damit man die Anzeige nun auch sinnvoll nutzen kann, muss natürlich auch der Bildschirminhalt entsprechend rotiert werden können. Genau das ist der Zweck von nVRotate.

Rotate
Rotate

Wer des Öfteren mal das eine oder andere Video auf dem TV ausgibt, sei es im populären DivX-Format oder eine richtige DVD, wird sich über die erweiterten Overscan-Fähigkeiten freuen.

Overlay Controls
Overlay Controls

Treiberinnereien

Etwas weiter in den Bereich der Hardwareansteuerung rücken folgende Tabs. Zuerst einmal das Allgemeine Tab, wo sich so interessante Dinge verbergen wie die eingebaute Grafikkarte, die Bios-Revision und, was teilweise wirklich wichtig werden könnte, der verbaute TV-Out-Chip. Dazu gibt's selbstverständlich CPU und RAM, sowie installierte DirectX- und Treiberversionen.

Start
Start

Bevor wir ans Eingemachte, den Tabs zu den einzelnen APIs kommen, hier noch einmal kurz das Anti-Aliasing Tab. Die einzige Änderung ist hier das Setting "Texture Sharpening". Hierunter verbirgt sich die Anhebung der anisotropen Filterung um eine Stufe (jedoch nicht über Level 8 hinaus).

Antialiasing.
Antialiasing.

In den OpenGL- und Direct3D-Tabs hat sich einiges getan, besonders in Direct3D.

Direct3D
Direct3D

Gut zu sehen ist hier das neu hinzugekommene Setting für den Level des anistropen Filters. Er reicht von Level 0 (Point Sampling) über 1 (bi-/trilinearer Filter) zu den echten AF-Modi 2x, 4x und 8x. Wobei das 8x-Setting jedoch fehlerhaft arbeitet und auch hier nur vierfacher anisotroper Filter aktiviert wird. Von oben nach unten sind hier per Treiber die Filtermethoden eingestellt worden. (0x = Point Sampling, 1x = Trilinear, 2x = 2xAF, 4x = 4xAF und 8x = 4xAF)

AF-Vergleich SeriousSam SE
AF-Vergleich SeriousSam SE

OpenGL ist dagegen nahezu unverändert, bis auf einige Kompatibilitäseinstellungen, die wohl demnächst für die OpenGL 1.4-Kompatibilität erforderlich sein dürften.

OpenGL
OpenGL

Noch ein Wort zum Point Sampling: Sofort ist angesichts der Voreinstellung auf diese Filtermethode an einen Performancebetrug zu denken, dem ist jedoch nicht so, da sich die Geschwindigkeit mit Point Sampling anstelle der normalen bi- oder trilinearen in allen von uns getesteten Games und Benchmarks nicht ändert. Es scheint sich um einen schlichten Bug des Beta-Treibers zu handeln, zumal Point Sampling erst aktiv wird, wenn man den AF-Level ändert oder auch nur Level 0 bestätigt.

Genug der Vorrede, kommen wir nun zum interessanten Teil...

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  • Carsten Spille E-Mail
    … hat von Oktober 2001 bis Juli 2005 Artikel für ComputerBase verfasst.