Zwölf Mal DDR333/400-Speicher im Test : Der Sinn oder Unsinn hinter DDR333

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Zwölf Mal DDR333/400-Speicher im Test: Der Sinn oder Unsinn hinter DDR333

DDR333 - Sinn oder Unsinn? Im Rahmen unserer KT333-Reviews konnten wir dem Speicher trotz des asynchronem Betriebs durchaus einen positiven Nutzen abgewinnen - Allerdings nur mit sehr gutem Speicher, so unser Fazit. Doch welcher RAM ist sehr gut? Wir haben uns zwölf aktuelle und DDR333 kompatible Module eingeladen und auf Herz und Niere getestet. So gaben sich OCZ, Crucial, Corsair, Mushkin, Nanya, Kingston, Kingmax und Samsung die Ehre und traten an sie zu verteidigen.

Plattform-Philosophie

Ob Glaubenskrieg oder nicht, in einer Eigenschaft unterscheiden sich Intels und AMDs Board-Architekturen eklatant voneinander: Der Speicheranbindung. Während alle Athlon CPUs ab Athlon C mit einem 133MHz FSB (DDR266) arbeiten, konnte die Speicheranbindung zwar auf 166MHz gesteigert werden (der nForce 2 ermöglicht sogar 200MHz), doch der limitierte Front-Side-Bus verhindert auch weiterhin einen wirklichen Praxisnutzen. Nichtsdestotrotz kann auch hier ein guter DDR333 Sinn machen, denn zum einen verhilft der Speicher dem System letztendlich doch zu einem kleinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber den alten Varianten. Zum anderen bleibt mit hochwertigem RAM eine Menge Freiraum zum Übertakten des Systems. Bei den Pentium 4 Systemen, die über einen FSB von 400 bzw 533MHz verfügen, kann der Speicher hingegen auch mit der Bandbreite strotzen und so der CPU die benötigten Daten liefern. Um diesem Umstand gerecht zu werden, haben wir den Speicher auf zwei verschiedenen Plattformen zu Höchstleistungen getrieben, um jedem Besitzer die benötigten Informationen für eine Kaufentscheidung zu liefern.

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  • Thomas Hübner E-Mail Twitter Google+
    … hat ComputerBase im Jahr 1999 gegründet und in der Vergangenheit selbst ausführlich über die Entwicklung der PC-Architektur geschrieben.