25/36 Connect3D Radeon 9700 Pro im Test : Leistungssprung bei hohen Auflösungen

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Jedi Knight II Detail

Woran der Einbruch mit Quality-Settings vornehmlich liegt, sagen uns hoffentlich die folgenden Graphen.

Jedi Knight II OGL -FSAA
  • 1024x768x32:
    • GF4 Ti4600 (default)
      123,0
    • GF4 Ti4600 (2xAA)
      121,7
    • R9700pro (default)
      119,0
    • R9700pro (2xAA)
      118,9
    • R9700pro (4xAA)
      118,2
    • R9700pro (6xAA)
      116,6
    • GF4 Ti4600 (4xAA)
      113,2
  • 1280x1024x32:
    • GF4 Ti4600 (default)
      121,3
    • R9700pro (default)
      117,7
    • R9700pro (2xAA)
      117,5
    • GF4 Ti4600 (2xAA)
      109,5
    • R9700pro (4xAA)
      103,5
    • R9700pro (6xAA)
      90,7
    • GF4 Ti4600 (4xAA)
      64,5
  • 1600x1200x32:
    • GF4 Ti4600 (default)
      118,2
    • R9700pro (default)
      116,8
    • R9700pro (2xAA)
      115,7
    • R9700pro (4xAA)
      73,9
    • GF4 Ti4600 (2xAA)
      55,9
    • R9700pro (6xAA)
      53,1
    • GF4 Ti4600 (4xAA)
      39,6

In 1024 ist offensichtlich trotz bis zu 6xFSAA bei der Radeon und 4xFSAA bei der GeForce noch immer genug Leistung, in diesem Falle Speicherbandbreite, übrig, um den hohen Level an Performance halten zu können. In der nächsthöheren Auflösung sehen wir schon eine deutlichere Reaktion auf die gestiegenen Anforderungen. Bei 4xFSAA erreicht die GeForce4 bei gut der Hälfte der Speicherbandbreite noch gut zwei Drittel der Leistung der Radeon9700pro. In der höchsten Auflösung wird es für Frameratenfetischisten schon wirklich sehr fraglich, ob sich mit der GeForce überhaupt noch FSAA nutzen läßt, die Radeon meister auch hier problemlos mindestens 4xFSAA.


Jedi Knight II OGL -AF
  • 1024x768x32:
    • GF4 Ti4600 (default)
      123,0
    • GF4 Ti4600 (2xAF trilinear)
      122,6
    • GF4 Ti4600 (4xAF trilinear)
      121,1
    • R9700pro (default)
      119,0
    • R9700pro (2xAF trilinear)
      118,8
    • R9700pro (16xAF bilinear)
      118,8
    • R9700pro (4xAF trilinear)
      118,2
    • R9700pro (8xAF trilinear)
      117,5
    • R9700pro (16xAF trilinear)
      117,5
    • GF4 Ti4600 (8xAF trilinear)
      117,1
  • 1280x1024x32:
    • GF4 Ti4600 (default)
      121,3
    • GF4 Ti4600 (2xAF trilinear)
      119,1
    • R9700pro (default)
      117,7
    • R9700pro (2xAF trilinear)
      117,3
    • R9700pro (16xAF bilinear)
      117,3
    • R9700pro (4xAF trilinear)
      117,1
    • R9700pro (8xAF trilinear)
      117,0
    • R9700pro (16xAF trilinear)
      116,9
    • GF4 Ti4600 (4xAF trilinear)
      101,8
    • GF4 Ti4600 (8xAF trilinear)
      87,9
  • 1600x1200x32:
    • GF4 Ti4600 (default)
      118,2
    • R9700pro (16xAF bilinear)
      117,1
    • R9700pro (default)
      116,8
    • R9700pro (2xAF trilinear)
      116,7
    • R9700pro (4xAF trilinear)
      116,4
    • R9700pro (8xAF trilinear)
      115,2
    • R9700pro (16xAF trilinear)
      114,1
    • GF4 Ti4600 (2xAF trilinear)
      98,1
    • GF4 Ti4600 (4xAF trilinear)
      74,9
    • GF4 Ti4600 (8xAF trilinear)
      63,5

Die quasi unerwarteten Ergebnisse in 1024 bei anistroper Filterung sind der CPU-Limitierung geschuldet und auch der Tatsache, dass sich die GeForce unter OpenGL allgemein performanter mit aktivem AF zeigt, als unter Direct3D. Hier kommt treiberseitig eine Performance-Optimierung zum Einsatz, bei der nicht alle Texturschichten mit dem maximalen Level gefiltert werden.

Die Radeon ist fast schon langweilig berechenbar: Selbst in 1600 mit 16xAF zeigt sie nahezu keine Regung auf dem FPS-Meter und zieht stoisch ihre Runden obehalb dessen, was die GeForce4 selbst mit optimiertem AF zu leisten im Stande ist. Offenbar kann wirklich nur die Kombination von FSAA und AF die Radeon wirklich fordern. Dann aber auch richtig, so dass wie gesehen unter 1600 mit Quality-Settings nicht mehr viel vom FPS-Glanz übrigbleibt, denn bei eh schon stark beanspruchtem Speicher durch hohe FSAA-Stufen ist natürlich der Einbruch durch die zusätzliche Texturbandbreite, die AF auch auf der Radeon verschlingt, doppelt und dreifach gewichtig.

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