IDF 2003 : Im Zeichen der Kommunikation

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IDF 2003: Im Zeichen der Kommunikation

Auch dieses Jahr möchte Intel mit seinem alljährlichen Intel Developer Forum in San Jose Kalifornien richtungsweisend für die gesamte Computerbranche wirken. Traditionell startete man hierbei gemächlich in eine Woche voller technischer Vorlesungen, Präsentationen und Demonstrationen. Der erste Tag stand hierbei ganz im Zeichen der Konvergenz von Computing und Kommunikation sowie dem multimedialen Home.

Intel IDF Spring 2003
Intel IDF Spring 2003

Allrounder: PXA800F und PXA262

Im Rahmen dessen zeigte Intel beispielsweise ein Entwicklungungsboard des vor kurzem angekündigten Allround-Chips PXA800F mit 4MB Cache, den Intel sehr gerne Ende des Jahres in einem großen Spektrum von Mobiltelefonen sehen möchte. Der Telefonhersteller Maxon hat bereits Interesse bekundet und möchte mit dem Maxon MX-E20 im Laufe des Jahres mit einem Mobiltelefon mit integrierter Kamera aufwarten können. Prototypen gibt es jedoch noch nicht zu bewundern.

Allround-Chips PXA800F Entwicklungsplatine
Allround-Chips PXA800F Entwicklungsplatine
Allround-Chips PXA800F Entwicklungsplatine
Allround-Chips PXA800F Entwicklungsplatine
Allround-Chips PXA800F Entwicklungsplatine

Bereits zum ersten Handy-Prototypen hat man es dagegen mit dem Xscale PXA262 geschafft. Dieser Prozessor mit 200MHz kommt mit einem 176x220 Pixel großen Farbdisplay daher und soll Gesprächszeiten von bis zu fünf Stunden bieten. Als Betriebssystem kommt hierbei das neue Windows Powered Smartphone zum Einsatz.

Handyprototyp mit Xscale PXA262
Handyprototyp mit Xscale PXA262
Handyprototyp mit Xscale PXA262
Handyprototyp mit Xscale PXA262

Portable Media Player

Eine ebenfalls recht interessante Angelegenheit stellen die Portable Media Player (PMP) dar, die nicht vor all zu langer Zeit angekündigt wurden. Neben lauffähigen Mustern wartet auch die Entwicklungsplatine darauf, vom geneigten Besucher auf Herz und Nieren geprüft zu werden. Allen PMP Prototypen ist ein 400MHz starker Xscale Prozessor, eine 20GB Festplatte und ein 320x240 Pixel großes Display gemein. Im voll aufgeladenen Zustand soll einem vierstündigen Videoerlebnis nichts im Wege stehen. Zur Übertragung der Daten auf den PMP stehen wahlweise USB 2.0 oder Wireless LAN nach dem 802.11b Standard zur Auswahl. Als Betriebssystem kommt hier ebenfalls ein Betriebssystem von Microsoft, in diesem Fall Windows CE .NET, zum Einsatz.

Portable Media Player
Portable Media Player
Portable Media Player
Portable Media Player

Besonders das PowerManagement der PMP beziehungsweise es Xscale Prozessors ist hierbei bemerkenswert. Während ihm beim Videoplayback alles abverlangt wird und somit die Leistungsaufnahme entsprechend hoch ausfällt, fällt diese immens ab, wenn das Playback stoppt, was sich dann natürlich auch im Graphen für die Stromaufnahme widerspiegelt.

Portable Media Player
Portable Media Player
Portable Media Player
Portable Media Player

Smart Displays

Bei all den mobilen Geräten dürfen natürlich auch die Smart Displays nicht fehlen, für die Microsoft unter dem Codenamen Mira extra ein Windows für Smart Displays entwickelt hat. Das Besondere an den Smart Displays ist hierbei, dass es sich um kleine Mini-Computer handelt, welche die eigentliche Rechenarbeit gar nicht selber verrichten. Sie lassen rechnen! So ist das kleine abnehmbare Smart Display nur für die Ausgabe zuständig, die Arbeit verrichtet man dagegen auf einem stationären Rechner, auf den mittels Remote Control und Wireless LAN zugegriffen wird. So ist man im Haus mobil, ohne auf die Rechenkapazitäten eines Desktop-Systems verzichten zu müssen.

Smart Displays
Smart Displays
Smart Displays
Smart Displays

Dies soweit zum Einstieg, am morgigen Tag sind erste Prescott Demos zu erwarten, auf die auch wir bereits ganz gespannt sind.

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