3/4 Promise SATA150 TX4 Controller im Test : Steckkarte statt neues Mainboard

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Zugriffszeiten

Auch wenn der Einfluss der Controller auf die Zugriffszeit sehr gering ist, haben wir trotzdem die Meßwerte aufgenommen.

Zugriffszeiten
Angaben in Millisekunden
  • Zugriff auf ersten 500MB S-ATA:
    • Promise FastTrak onBoard (PDC20376)
      6,35
    • Promise SATA150 TX4 (PDC20318)
      6,40
  • Durchschn. Zugriff S-ATA:
    • Promise SATA150 TX4 (PDC20318)
      13,71
    • Promise FastTrak onBoard (PDC20376)
      13,74

Bei den ersten 500MB liegt der PDC20376 vorne, beim durchschnittlichen Zugriff ist es bei der Seagate gerade umgekehrt. Der PDC20318 liegt hier sehr knapp besser.

Prozessorlast

Der Betrieb von Festplatten an der Southbridge benötigt kaum den Prozessor. Aber wie genau sieht es beim Einsatz von on-Board-Controllern oder PCI Steckkarten aus?

CPU Belastung
Angaben in Prozent
  • S-ATA:
    • Promise SATA150 TX4 (PDC20318)
      14,4
    • Promise FastTrak onBoard (PDC20376)
      4,6

Bei diesen Ergebnisse haben wir dann doch gestaunt. Die Belastung hängt deutlich von der Kombination von Platte und Controller ab. Generell ist die Belastung durch externe Controller deutlich höher, als bei integrierten Lösungen.

Arbeitsgeschwindigkeit

Kommen wir zu den Meßwerten im praxisbezogenen Winbench.

Winbench 99 2.0 Business
  • S-ATA:
    • Promise FastTrak onBoard (PDC20376)
      15.033
    • Promise SATA150 TX4 (PDC20318)
      10.600
Winbench 99 2.0 Highend
  • S-ATA:
    • Promise FastTrak onBoard (PDC20376)
      33.133
    • Promise SATA150 TX4 (PDC20318)
      32.900

Lagen uns beim Einzeltest der Seagate Barracuda noch keine Vergleichswerte vor, können wir diese hier nachliefern. Leider bekleckert sich der TX4 nicht mit Ruhm und fällt beim Business Winbench deutlich zurück und schafft nur gute 70 Prozent der Leistung des FastTrak. Anders sieht das Bild beim Highend Winbench aus, hier liegen beide Controller in etwa gleichauf.

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