4/6 Hitachi Deskstar 180GXP im Test : Wie viel Cache braucht eine HDD?

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Zugriffszeiten

Bei den Zugriffszeiten spielen weder Cache noch der eingesetzte Controller eine große Rolle, aber lassen wir die Daten für sich sprechen.

Zugriffszeiten
Angaben in Millisekunden
  • Zugriff auf ersten 500MB P-ATA:
    • Hitachi Deskstar 180GXP 8MB
      6,31
    • Hitachi Deskstar 180GXP 2MB
      6,37
    • IBM Deskstar 120GXP
      6,78
  • Durchschn. Zugriff P-ATA:
    • IBM Deskstar 120GXP
      12,33
    • Hitachi Deskstar 180GXP 2MB
      12,65
    • Hitachi Deskstar 180GXP 8MB
      12,97
  • Zugriff auf ersten 500MB S-ATA:
    • Seagate Barracuda V
      6,35
  • Durchschn. Zugriff S-ATA:
    • Seagate Barracuda V
      13,74

Die schwache Barracuda V S-ATA liegt mit ihren Werten immer noch am Ende der Rangliste, bei den ersten 500MB einen Besten zu finden fällt schwer. Anders beim durchschnittlichen Zugriff quer über die Festplatte, die 2MB Version liegt hier mit etwa 0,3ms vor ihrer Schwester mit 8MB Cache, wobei sich beide der älteren IBM geschlagen geben müßen.

Selbst bei geschlossenem Gehäuse sind allerdings die klickenden Zugriffsgeräusch der Köpfe deutlich zu hören, beide Hitachi sind hier erheblich lauter als die langsamere Seagate. Das reine Laufgeräusch ist allerdings bei allen Platten kaum wahrzunehmen, selbst die leisen Gehäuselüfter erzeugen einen höheren Pegel.

Prozessorlast

Mit Schrecken denken wir an die Meßergebnisse des Promise SATA150 TX4 zurück, der sich fast 15 Prozent Prozessorlast genehmigte. Wie hoch liegt der Bedarf der beiden Hitachi Festplatten?

CPU Belastung
Angaben in Prozent
  • P-ATA:
    • Hitachi Deskstar 180GXP 2MB
      13,5
    • Hitachi Deskstar 180GXP 8MB
      13,0
    • IBM Deskstar 120GXP
      2,6
  • S-ATA:
    • Seagate Barracuda V
      4,6

Die Prozessorlast der einzelnen Festplatten liegt mit rund 13 Prozent ebenfalls sehr hoch, die Seagate am selben Controller erweist sich mit unter fünf Prozent Last aber als erheblich genügsamer. Am wenigsten CPU-Zeit benötigt hier die IBM, allerdings an dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf das völlig andere Testsystem.

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