Dell Axim X5 im Test: Hightech in der in der Hosentasche

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Joachim Schäfer
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Arbeitssoftware

Der Axim würde seinem Zweck nicht gerecht werden, wenn er nicht die nötigen Schreib- und Tabellenprogramme mit an Board hätte: Pocket Word und Pocket Excel. Beide Programme sind abgespeckte Versionen ihrer großen Brüder und tun das, was sie sonst auch tun: Word ist zum Schreiben da, Excel zum Tabellen erstellen.

In Pocket Word kommt die Texterkennung richtig zum Einsatz:

PocketWord
PocketWord
Pocket Word CB
Pocket Word CB
Pocket Excel
Pocket Excel

Wie man erkennt, gibt es mehrere Arten, den Text auf den Axim zu bekommen. Man kann zwischen einer ausklappbaren Tastatur, einem Schriftzugerkenner, einem Buchstabenerkenner und dem Transcriber auswählen. Auf dem zwei ersten Bildern ist zum einen die Tastatur gezeigt und zum anderen der Buchstabenerkenner. Mit dem Strichzugerkenner kann der Text, ähnlich wie bei Palms Graffiti, als Zeichen eingeben werden und beim Transcriber versucht das Gerät die handgeschriebene Schrift zu digitalisieren.

Des Weiteren bietet der Axim noch einen hübsch designten Taschenrechner an, der die üblichen Funktionen des normalen Heimrechners besitzt. Wer gerne Sprachmails verschickt oder den PDA auch als Diktiergerät nutzen möchte, der kann über das eingebaute Mikrofon mit dem Voice Recorder Soundfiles aufnehmen. Damit auch die Finanzen weiterhin im Blick bleiben, gibt es noch Microsoft Money dazu.

Insgesamt bleiben alle Programme sicherlich hinter dem Bedienungskompfort ihrer Desktop-Verwandten zurück. Unter den gegebenen Bedingungen scheint man jedoch einen akzeptablen Weg gefunden zu haben.

Internetanwendungen

Wenn der Axim über die Dockingstation (Cradle) oder mit dem USB-Kabel mit einem PC verbunden ist, welche über Internet verfügt, steht einem Ausflug ins WorldWideWeb mit dem Handheld nichts mehr im Wege. Mit dem mitgelieferten Tools wie MSN Messenger wird gechattet, mit dem Microsoft Reader liest man herunter geladene eBooks, der Pocket Internet Explorer wird zur zentralen Anlaufstelle zum Surfen und mit Pocket Outlook verwaltet man seine Mails. Weiterhin steht es einem offen, andere Internet-Programmen aus dem Web, wie z.B. einem IRC-Clienten wie PocketChat, zu installieren.

www.ComputerBase.de
www.ComputerBase.de
ICQ
ICQ
IRC
IRC

Wer zudem über einen Infrarot-Port an seinem Handy verfügt, kann auch über ihn ins Web. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass die Verbindungsgeschwindigkeit jeweils vom Host-Rechner abhängt.

Siemens Handy über Infrarot
Siemens Handy über Infrarot

So ist es möglich, überall ins Netz zu kommen, sofern die nötigen Geräte griffbereit sind. Der Axim hat bei allen Infrarotschnittstellen auf die Geräte angesprochen, egal ob Heimcomputer, Laptop oder Handy. Weiterhin wird auch die Internetverbindung mit W-LAN oder Bluetooth möglich sein, nur fehlte uns hier die nötige Hardware, um es auszuprobieren.

Spiele

Solitär muss als einziges, auf dem Pocket PC 2002 vorinstalliertes, Spiel dem Anwender reichen. Doch zum Glück gibt es im Internet eine immer stärker wachsende PocketPC-Spielegemeinde.

Solitär
Solitär

So findet man alte Arcade-Klassiker, die schon auf Commodore 64 und Atari liefen. Aber auch neuere, hübschere Spiele. Zur Zeit sind Pocket-PC-Portierungen angesagt. Hierbei werden die PC-Spiele von den üblichen Computern auf die Handhelds oder PDAs zugeschnitten. Im Moment werden Portierungen von Spielen bevorzugt, welche in der Zeit von 486er und Intels Pentium entstandenen sind.

Day of Tentacle
Day of Tentacle
PocketQuake
PocketQuake
Golf
Golf
Tetris
Tetris

3D-Spiele sind jedoch im Kommen, da die Pocket-CPUs immer leistungsstärker werden. Jedoch ist es schwierig z.B. Action-Shooter ala Quake mit dem Touch-Screen zu steuern. Da sind Klassiker wie Day of the Tentacle schon einfacher und bequemer.