10/10 AMD Athlon XP 3000+ und 3200+ im Test : Jetzt auch mit 400 MHz FSB

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Fazit

Der Athlon XP 3200+ ist das Ergebnis konsequenter Entwicklungsarbeit der Ingenieure, wenngleich er es nicht leicht gegen das Siegergespann von Intel, bestehend aus 3,00 GHz Pentium 4 und i875P Chipsatz, hat. Der XP 3200+ ist zweifelsohne der schnellste Prozessor des AMD Portfolios und innerhalb dieser Produktpalette trägt er seine Modellnummer auch vollkommen zurecht. Verglichen mit Intels Prozessoren ist er nur dem 2,8 GHz Pentium 4 (FSB533) voll gewachsen. Hier zeigen sich die Auswirken des neuen i875P Chipsatzes, der alleine für eine Leistungssteigerung von über 3 Prozent verantwortlich ist.

Athlon XP3200+
Athlon XP3200+

Dem gegenüber kann der nForce 2 400 Ultra nicht ganz das Erfüllen, was wir erwartet hätten. Sicherlich ist er der schnellste Chipsatz für Sockel A Prozessoren. Dabei muss man jedoch festhalten, dass ein stabiler Betrieb bei FSB400, dem Frontside-Bus des neuen Athlon XP, nur durch leicht verminderte Bustimings erreicht wird. Dies war zumindest beim A7N8X Deluxe Rev. 2.0 der Fall. Verglichen mit den Leistungswerten, die wir durch Übertakten des nForce 2 Chipsatzes auf dem EPoX 8RDA+ erreicht hatten, muss sich der nForce 2 400 Ultra leicht geschlagen geben, was sich insgesamt in etwa einem Prozent weniger Leistung niederschlägt. Hierbei darf aber nicht vergessen werden, dass der nForce 2 nicht für einen 400 MHz Frontside-Bus freigegeben ist und ein stabiler Betrieb keinesfalls garantiert ist. Auch wir haben hier schmerzhafte Erfahrungen machen müssen.

Ein neues Mainboard ist in den meisten Fällen also unumgänglich. Auch für den Einsatz des neuen Pentium 4 muss eine neue Hauptplatine her. Also nichts mit einem einfachen, schnellen und kostengünstigen Update. In beiden Fällen fällt mehr als eine Neuanschaffung an, so dass letztendlich jeder für sich entscheiden muss, zu welchem Prozessorhersteller er tendiert. Die schnellste, wenngleich nicht billigste Lösung, kommt derzeit jedenfalls aus dem Hause Intel.

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