4/11 Corsair HydroCool200 & Zern Delta-X im Test : Wasserkühlung im Vergleich

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Montage

Die Montage des HydroCool200 geht aufgrund der Bauweise des Systems sehr einfach und ohne größere Probleme. Zuerst sollte man je nach System die Sockelhalterung durch die Schläuche und daraufhin die Schläuche durch die Steckkarte ziehen. dabei ist es nicht unbedingt ratsam, die Steckkarte gleich zu Beginn des Aufbaus in das Gehäuse einzubauen, da so der Bewegungsspielraum unnötig eingeschränkt wird. Nachdem man nun den Temperatursensor und das Power-Kabel mit der Steckkarte verbunden hat, kann auch schon der Kühler auf dem Board befestigt werden.

HydroCool200 - Befestigung
HydroCool200 - Befestigung
HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler

Jetzt ist die Zeit gekommen, die Schläuche von innen durch einen freien Steckkarten-Slot nach außen zu führen und die Steckkarte festzuschrauben. Dieser Schritt muss unbedingt vor der Befestigung der sich selbst versiegelnden Anschlüsse an die Schläuche durchgeführt werden. Leider sind die Winkelstücke nämlich einen Hauch zu dick geraten und passen nicht durch die genormten Steckkarten-Slots am Gehäuse, so dass man sie bei der Montage und Demontage der Kühlung aus dem Gehäuse immer von den Schläuchen entfernen muss. Dies ist leider auch nicht ganz so einfach möglich, da sie bombenfest sitzen. Uns war die Demontage so nur durch das Kappen der Schläuche und anschließender Fummelarbeit mit der Schere an den Anschlüsse möglich.

HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler
Cosair HydroCool200 - Steckkarte - 2
Cosair HydroCool200 - Steckkarte - 2
Cosair HydroCool200 - Steckkarte - 4
Cosair HydroCool200 - Steckkarte - 4
Cosair HydroCool200 - Steckkarte
Cosair HydroCool200 - Steckkarte

Sind die Schläuche nach außen geführt und mit den Anschlüssen und Klemmen versiegelt, kann auch schon das HydroCool200 System an die Steckkarte angeschlossen werden. Das mitgelieferte D-Sub Kabel dürfte in den meisten Fällen ausreichend lang sein, in die nähere Umgebung des Towers ist man aber dennoch gefesselt. In den meisten Fällen wird das HydroCool200 wohl entweder auf dem Tower oder einem daneben liegenden Tisch Platz finden, auch wenn dies aufgrund der Geräuschkulisse, eigentlich nicht der optimale Platz für das System ist.

HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Befüllung
HydroCool200 - Befüllung
HydroCool200 - Lüftergitter
HydroCool200 - Lüftergitter

Und so einfach wie die Montage des Systems bisher war, geht es auch weiter. Nun kann nämlich schon mit dem Befüllen des Systems begonnen werden. Zuerst füllt man 150ml des mitgelieferten Additivs in den Ausgleichsbehälter und füllt ihn daraufhin mit destilliertem Wasser auf. Das Additiv beugt einerseits der Algenbildung im Wasserkreislauf vor, die bei durchsichtigen Schläuchen und der Führung der Schläuche außerhalb des Gehäuses durch die höhere Lichteinstrahlung schnell stattfinden würde, und verhindert zudem eine elektrochemische Reaktion des Aluminiums des Radiators mit dem Kupfer des Kühlkörpers.

Nun wird das System erstmals eingeschaltet und sofort wird der FILL-Alarm ertönen. Das im Ausgleichsbehälter enthaltene Wasser wurde in den Kreislauf gepumpt und schafft so neuen Raum für weiteres destilliertes Wasser. Nach einmaligem Wiederholen dieses Vorgangs sollte das System komplett befüllt sein. Nach einiger Laufzeit sind dann auch die letzten Luftblasen aus dem Kreislauf verschwunden.

Und wir haben mal nachgemessen: Insgesamt passen 750ml Flüssigkeit in den Kreislauf des HydroCool200. Neben den 150ml Additiv müssen demnach noch 600ml destilliertes Wasser ins System gegeben werden. Dies spielt später bei unseren Temperaturmessungen und dem Vergleich mit anderen Systemen eine Rolle.

HydroCool200 - Lüftereinlaß
HydroCool200 - Lüftereinlaß
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Schläuche
HydroCool200 - Schläuche

Und das war es dann auch schon. Mehr ist eigentlich nicht nötig, um das HydroCool200 in Betrieb nehmen zu können. Nach dieser Montage kann man sich dann daran machen die Einstellungen für den Alarm vorzunehmen. Eine ebenso einfache Aufgabe.

HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Lüfter
HydroCool200 - Lüfter

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Montage des HydroCool200 einfacher kaum sein könnte.

Ein Manko ist uns dann aber eben doch aufgefallen. Möchte man das HydroCool200 einmal in einem anderen Gehäuse einsetzen, ist man gezwungen die Schläuche am Ende der selbst versiegelnden Anschlüsse abzuschneiden, um sie durch den Steckkarten-Slot des Gehäuses stecken zu können. Die Anschlüsse sind leider etwa 1mm zu dick, als dass man sie aufgesteckt lassen könnte. Dies ist insbesondere deshalb umständlich, da man zum einen dann auch immer das zwischen den Anschlüssen und dem CPU Kühler befindliche Wasser auffangen und bei erneuter Montage wieder ins System geben muss, und da man zum anderen die Anschlüsse nicht einfach abziehen kann, sondern schon etwas Arbeit und Vorsicht gefragt ist, um die Schläuche mit Hilfe einer Schere oder eines Messers von diesen zu entfernen. Hier wären leicht abgeflachte Anschlüsse wünschenswert gewesen, die genau durch die Steckkarten-Slots eines jeden Gehäuses passen.

HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System

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