3/7 Gigabyte GA-8S648FX im Test : SiS648FX mit FSB800 gegen i845PE

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Gigabyte GA-8S648FX

Lieferumfang/Layout

Das Gigabyte GA-8S648FX mit SiS648FX Chipsatz, welches ab 82 Euro (mit onboard LAN) den Besitzer wechselt, gehört zur P4 Titan Serie und erreichte uns in einem der Serie üblichen Verpackung. Das Problem hierbei: Die Papp-Hülle spricht von Features, die das GA-8S648FX eigentlich gar nicht bietet.

Gigabyte GA-8S648FX
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Wie man auf der Rückseite der Verpackung ganz klar erkennen kann, soll das darin beheimate Mainboard das klassische Gigabyte-Feature "Dual-BIOS" bieten, doch selbst bei näherem Hinsehen lässt sich auf dem GA-8S648FX kein zweiter BIOS-Chip ausfindig machen. Generell wird man beim Öffnen der Verpackung nicht viel vorfinden.

Gigabyte GA-8S648FX
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Neben einem ordentlichen englischen Handbuch und einer Quick-Install-Anleitung, finden sich nur eine Treiber-CD, zwei Aufkleber, jeweils ein IDE- und Floppy-Kabel, sowie eine Slot-Blende, die zwei zusätzliche USB2.0 Ports nach außen führt, in der Verpackung. Eine ATX-Blende sucht man leider vergeblich.

Gigabyte GA-8S648FX
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Ähnlich spartanisch wie der Lieferumfang ist auch das Board selbst ausgestattet, wenngleich die farbliche Aufmachung der Platine dies nicht vermuten lässt. Auf der ATX-Blende sucht man einen inzwischen zum Standard gewordenen onboard Ethernet Anschluss leider vergeblich. Allerdings ist bei Gigabyte auch eine Variante mit onboard 100 MBit/s Ethernet lieferbar. Mal davon abgesehen, hat man sich auch bei den direkt nach Außen geführten USB2.0 Ports keinesfalls selbst übertroffen. Auf dem Board direkt sind derer leider nur zwei. Die Northbridge des Boards, welches mit einen Dreiphasen Spannungswandler ausgestattet ist, wird aktiv gekühlt. Für einige ein Muss, von anderen verhasst, macht der Lüfter einen recht leisen Eindruck, der sich jedoch im Laufe der Zeit und ausreichend viel Staub im Lager zu einem hörbaren Schnurren wandeln kann.

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Für Festplatten gibt es neben zwei Standard P-ATA 133 Kanälen nicht viele Anschlussmöglichkeiten. Von den drei verfügbaren DIMM-Slots dürfen beim Einsatz von DDR400 Modulen derer zwei genutzt werden. Werden DDR333 Module verwendet, so stehen alle drei Steckplätze zur Verfügung. Über Slot-Blenden, von denen eine beiliegt, lassen sich insgesamt bis zu vier weite USB2.0 Ports nach außen führen. Auch bis zu drei Firewire (IEEE1394) Ports ließen sich über eine leider nicht beiliegende optionale "Daughter Card" nach außen führen. Für zusätzliche Lüfter stehen zwei Anschlüsse zur Verfügung.

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Als Chips werden von Gigabyte neben der SiS963 Southbridge, welche für das Gros an Funktionen verantwortlich ist, ein Taktgenerator von ICS, ein Super I/O Controller von iTE und ein Audio Codec Chip von Realtek mit 6 Kanal Sound Support verbaut. Aus diesem Grund hat man mit 29,5cm x 21cm ein recht kompaktes Board bauen können.

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Der Arbeitsspeicherwechsel mit installierter Grafikkarte gestaltet sich allgemein recht schwierig. Sowohl bei langen (GeForce 4 Ti 4600), als auch bei vergleichsweise kurzen Karten (GeForce FX 5600) kommt man um den Ausbau der Grafikkarte kaum herum.

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