14 DDR400 Speichermodule im Test : Intels i865PE bis an seine Grenzen

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14 DDR400 Speichermodule im Test: Intels i865PE bis an seine Grenzen

Nachdem wir bereits vor wenigen Wochen insgesamt sechs DDR400 Module auf einer nForce 2 400 Ultra Platine auf Herz und Nieren prüften, folgt nun der ausführliche Test von insgesamt 14 aktuellen DDR400 Speichern auf Intels aktuellem i865PE Chipsatz mit Dual Channel Speichersupport, welcher auch die neuen Intel Pentium 4 Prozessoren mit einem auf 800 MHz beschleunigten Frontside-Bus unterstützt.

Speicherroundup
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Das Angebot an DDR400 Speicher ist groß und man hat als Käufer die Qual der Wahl. Nicht zuletzt das große Preisgefälle zwischen hochwertigen Overclocking-Modulen mit Aluminium- oder sogar Kupfer-Heatspreader und normalem DDR400 Markenspeicher sorgt für Verwirrung. Doch wieviel Geld muss wirklich für schnellen und stabilen Speicher eingeplant werden?

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Wir haben fünf Overclocking-Riegel von Corsair, OCZ und Kingston gegen neun Marken-Riegel von Crucial, Infineon, Kingmax, Kingston, Samsung und takeMS antreten lassen. Das Ergebnis ist dabei gar nicht so eindeutig wie man vielleicht auf den ersten Blick glauben mag.

Grundlagen

Seit unserem ersten Speichervergleich im August letzten Jahres, wo wir uns primär mit DDR333 Riegeln beschäftigt haben, hat sich eine Menge auf dem Speichermarkt getan. Inzwischen hat es sogar DDR400 geschafft, Intels Engagement sei Dank, von der JEDEC (Joint Electron Device Engineering Council) als offizieller Speicherstandard anerkannt zu werden. Jedoch sind die Vorgaben der JEDEC erweiterbar, weshalb auch Speicherhersteller, die hauptsächlich durch ihre Overclocking-Module bekannt sind, wie beispielsweise Corsair oder OCZ, vor der Festlegung des DDR400-Standards entsprechende DDR400 Module anboten. Die Branchenriesen wie Samsung oder Infineon hielten sich jedoch bis zur Verabschiedung des DDR400-Standards durch das JEDEC mit entsprechenden Modulen zurück.

Nun gibt es mit DDR400A, DDR400B und DDR400C gleich drei offizielle Standards der JEDEC, auf die Speicherhersteller bei ihren Modulen setzen können. Um einen stabilen Betrieb bei einem mit 200 MHz doch recht hohem realen Speichertakt gewährleisten zu können, sieht der DDR400-Standard eine Anhebung der DIMM-Spannung (Vdd) von 2,5 Volt bei DDR200, 266 und 333 auf 2,6 Volt vor - die Speichermodule müssen jedoch in Ausnahmefällen 2,7 Volt anstandslos verkraften.

Bei den Speichertimings unterscheidet das JEDEC folgende drei Standards:

  • DDR400A: 2.5-3-3-8
  • DDR400B: 3.0-3-3-8
  • DDR400C: 3.0-4-4-8

Somit stellen Speichermodule nach der DDR400A Spezifikation mit ihrer CAS Latency (CL) von 2.5 Takten, ihrem RAS to CAS Delay (tRCD) und RAS Precharge (tRP) von jeweils 3 Takten und einem Active to Precharge Delay (tRAS) von 8 Takten das derzeit Schnellste dar. Natürlich hindert auch weiterhin niemand die Speicherhersteller daran, ihre Module auch für schärfere Zugriffszeiten freizugeben.

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