Apple iMac im Test: Designer-Knutschkugel mit inneren Werten

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Christoph Becker
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iChat

iChat ist Apples eigener Chat-Client auf Basis des AOL Instant Messengers. Hat man sich einmal angemeldet, kann man sich ab sofort mit Freunden unterhalten, die entweder ebenfalls iChat besitzen oder aber einen Account beim AOL Instant Messenger haben. Apple setzt bei iChat auf den hauseigenen .mac-Service, der neben dem Account für iChat auch weiteren Support und eine E-Mail-Adresse mit sich bringt. Ebenfalls kann man mit .mac Daten auf einen Webserver sichern, oder aber eine eigene Homepage betreiben - natürlich nur im kleinen Rahmen. Das eigentliche iChat-Tool ist relativ simpel aufgebaut und lässt den Benutzer zum Beispiel eine eigene Kontaktliste aufbauen und Daten zwischen zwei Clients hin und herschieben.

iChat

Restliche Software

DVD Player

Mit dem DVD-Player liefert Apple das passende Softwaregegenstück zum verbauten SuperDrive-Laufwerk. Legt man also eine DVD in das Laufwerk ein, so launcht Mac OS X automatisch die Player-Software und startet die Wiedergabe wahlweise im Vollbildmodus oder im Fenster. Ohne viele Schnörkel präsentiert sich letztendlich auch der Player ansich. Mit einem kleinen Steuerkreuz kann man sich durch die Menüs der DVD manövrieren, kann dieses optional aber auch mit der Mouse verrichten. Ebenso kann man von dort aus die Kapitel weiterschalten, oder zu den Menüs zurückkehren, sowie vor- und zurückspulen. Auch die Lautstärke der Apple Pro Speaker lässt sich von dort aus steuern.

Weitere wichtige Einstellungen findet man dann aber in der Menüleiste am oberen Bildrand. Hier lässt sich unter anderem die Bildgröße einstellen. Weitere Einstellungen am DVD-Player lassen sich leider nur von dort aus erledigen. Zum Beispiel kann man die Standard-Sprache der abgespielten DVDs einstellen, oder aber auch Untertitel aktivieren. Ebenfalls profitiert der iMac bei der DVD-Wiedergabe vom Widescreen-Display, dies fiel uns überaus positiv auf. Ansonsten bietet iDVD keine weiteren spektakulären Features. Jedoch reicht das Gebotene aus, um aus der Software zu einem grundsoliden, praktikablen und einfach zu bedienenden DVD-Player zu machen.

QuickTime

Natürlich liefert Apple das hauseigene Programm QuickTime mit. Mit diesem lassen sich - wie aus Windows bekannt - Filme im passenden Format anschauen. Zusätzlich spielt das Tool auch andere Filmformate und Musikdateien ab. Für letzteres sollte man unserer Meinung nach aber lieber zu iTunes greifen, da dies einfach mehr Optionen als QuickTime bietet. Dennoch zeichnet es sich vor allem durch seine Kompatibilität zu vielen verschiedenen Medien aus und entpuppt sich so als besonders nützlich im Umgang mit dem iMac.

QuickTime
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