LG Flatron L1710B im Test: S-IPS-Panel als perfekter Allrounder

 5/11
Christoph Becker
41 Kommentare

Das S-IPS-Panel

Das im LG L1710B verbaute Panel funktioniert wie folgt:

IPS steht ausgeschrieben für "In Plane Switching" und stellt neben TN+ Film und MVA eine weitere Technologie zur Verbesserung des Kontrastes und Blickwinkels dar.

S-IPS
Quelle: Eizo.de

Legt man - wie im rechten Bildabschnitt zu sehen - eine Spannung an die Elektroden an, sind die LC-Moleküle horizontal ausgerichtet und lassen somit kein Licht hindurch. Es entsteht wiederum ein schwarzer Bildschirm. Legt man aber keine Spannung an die Elektroden an, werden die Moleküle um bis zu 90° gedreht und das Licht kann ungehindert den oberen und unteren Polarisator durchlaufen - es entsteht ein weißer Bildschirm.

S-IPS
Quelle: Eizo.de

Da die beiden verbauten Elektroden wie zwei Kämme aufgebaut sind, wird leider die Lichtübertragung stark reduziert. Um dieses Problem zu umgehen, muss man eine stärkere Lichtquelle verbauen. So erklärt sich auch der durchschnittlich höhere Stromverbrauch von IPS-Monitoren, wie wir ihn in unserer Vergleichstabelle bereits beschrieben haben.

Der besondere Vorteil der TFT-Monitore mit einem solchen Panel besteht darin, dass sie eine gute Bildqualität und eine sehr gute Reaktionszeit miteinander vereinen. So sind bei der (S-)IPS-Technik die Unterschiede zwischen Reaktionsmaxima und Reaktionsminima besonders gering, ein Vorteil den z.B. die MVA-Technik nicht besitzt. Dazu jedoch im weiteren Verlauf dieses Testberichtes mehr.