14/30 5950/5700 Ultra gegen 9800/9600XT im Test : Rendern um den Gabentisch

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Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro

Doch nicht nur die brandneuen Grafikkarten des Herbstes fanden den Weg in unseren Artikel. Nein, denn auch ein altbekanntes Gesicht fand sich erneut im Aufgebot dieses Tests wieder: die Radeon 9600 Pro. Dieses Mal in persona der Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro mit 128 MB Speicher. Nachdem wir bereits in einem früheren Artikel die etwas ausgebohrte Fireblade Edition begutachten konnten, folgt nun die normale Variante. Ein kurzer Preisvergleich bei Geizhals.at ergab einen durchschnittlichen Preis von knapp 145 Euro.

Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro

Wie man es mittlerweile von so gut wie allen Grafikkarten gewohnt ist, bietet natürlich auch Sapphire an der Atlantis Radeon 9600 Pro eine Reihe von Anschlussmöglichkeiten, die sicherlich keine Wünschen offen lassen sollten. So bietet die Karte neben dem altgedienten D-Sub-Ausgang für analoge TFT- oder CRT-Monitore auch den digitalen DVI-Ausgang zum Anschluss eines digitalen Flat-Panels. Ebenfalls mit von der Partie ist der TV-Ausgang, der bewegte Bilder vom PC auf den Fernseher transportiert. Aufgrund des verhältnismäßig niedrigen Stromverbrauches konnte man bei den Radeon 9600 Pro-Karten auf einen Stromanschluss verzichten.

Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro

Sapphire vertraut bei der Produktion der Atlantis Radeon 9600 Pro auf das bewährte Referenzdesign und liefert dies mit einem schicken, schwarzen PCB aus. Im Sinne der Markenidentifikation verbaut man einen hübsch anzusehenden Lüfter, der zudem noch sehr leise zu Werke geht und gegenüber dem Modell der Radeon 9800 Pro noch etwas kleiner ist. Dies liegt in erster Linie am allgemein kleineren RV350 Chip, der bereits in 0,13µm breiten Strukturen bei TSMC gefertigt wird. Der R350 der Radeon 9800 Pro wird derweil noch in 0,15µm produziert. Beim Speicher vertraut Sapphire auf acht Speicherchips mit einer Gesamtdichte von 128 MB. Dieser besitzt eine Zugriffszeit von 3,3ns und ist somit für Taktraten von bis zu 300 MHz geeignet; gefertigt wird er im TSOP-II Package. Leider ließ man hier keinen Spielraum für Übertaktungsversuche, denn der Speicher wird auf einer Radeon 9600 Pro standardgemäß mit eben diesen 300 MHz betrieben. Während des Betriebes unter Last wurde der verbaute DDR1-Speicher nur lauwarm. Der Chiptakt beträgt 400 MHz.

Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro

Was Sapphire mit der Atlantis Radeon 9600 Pro in Sachen Performance zu bieten hat, klären wir später. Doch wie sieht es mit dem Lieferumfang aus? Folgendes legt Sapphire der Karte bei:

  • Atlantis Radeon 9600 Pro mit 128 MB Speicher
  • Treiber-CD mit ATi Catalyst
  • CD mit Sapphire REDLINE-Overclocking-Tool
  • Spiel Tomb Raider - Angel of Darkness
  • S-Video-Kabel
  • Composite-Kabel
  • DVI auf D-Sub-Adapter
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro

Nichts Berauschendes aber dennoch für den gebotenen Kaufpreis eine solide Leistung. Neben der guten Performance bietet die Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro einen als gut zu bezeichnenden Lieferumfang, der zwar nicht an die Konkurrenz von Asus heranreicht, jedoch auch preislich auch nicht so stark ins Gewicht fällt. Wer eine gute und günstige Grafikkarte sucht, der könnte hier an der richtigen Stelle sein.

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