33/35 MSI PT880 Neo-LSR im Test : VIAs Angriff auf die Chipsatz-Krone?

, 6 Kommentare

Leistungsrating

Im Folgenden möchten wir nun die von uns im Detail durchgeführten Benchmarks wie immer in nach Kategorien geordneten Leistungsratings und einem abschließenden Gesamtrating mitteln.

Leistungsbewertung Audio- & Videoencoding

  • Lame 3.93.1
  • Ogg Vorbis
  • TMPGEnc 2.520
  • Windows Media Encoder 9
  • XMPEG 5.0 Divx 5.1


Media Encoding - Rating
Angaben in Prozent
    • Asus P4C800-E Deluxe (i875P)
      99,6
    • Intel 865GBF (i865G)
      98,6
    • MSI PT880 Neo-LSR (PT880)
      98,2
    • Shuttle XPC ST61G4 (Radeon 9100 IGP)
      97,7

Die teils „deutlichen“ Rückstände bei der Video-Encodierung verschaffen dem PT880 in unserem Media Encoding-Rating nur den dritten Platz hinter Intels i875P und i865G. Die Abstände sind im Rating zwar sehr gering, im Video-Encoding trennten die Kontrahenten aber dennoch teilweise über eine Minute.

Leistungsbewertung in CAD

  • Lightwave 7.5c
  • Spec Viewperf 7.1 - Alle Testergebnisse


CAD-Rating
Angaben in Prozent
    • Asus P4C800-E Deluxe (i875P)
      99,9
    • Intel 865GBF (i865G)
      98,0
    • Shuttle XPC ST61G4 (Radeon 9100 IGP)
      93,4
    • MSI PT880 Neo-LSR (PT880)
      87,3

Die schlechten Ergebnisse in Spec Viewperf 7.1 machen ein gutes Abschneiden des PT880 auf dem MSI PT880 Neo-LSR gänzlich unmöglich, so dass der Chipsatz in dieser Kategorie deutlich hinter der Konkurrenz liegt. Bleibt abzuwarten, ob dieser Patzer durch zukünftige Bios-Versionen ausgemerzt werden kann.

Leistungsbewertung Speicher

  • SiSoft Sandra 2003 Max - Beide Ergebnisse
  • Science Mark - Bandbreite und Latenzen


Speicher - Rating
Angaben in Prozent
    • MSI PT880 Neo-LSR (PT880)
      100,0
    • Asus P4C800-E Deluxe (i875P)
      92,8
    • Intel 865GBF (i865G)
      89,5
    • Shuttle XPC ST61G4 (Radeon 9100 IGP)
      79,9

In unseren Speicherbenchmarks führte kein Weg an VIAs PT880 vorbei, so dass das MSI PT880 Neo-LSR hier die 100 Prozent einheimst und sich sogar Dank sehr guter Latenzen recht deutlich von Intels Chipsätzen abheben kann. Doch wie wirkt sich dieser Vorsprung in den Speicherbenchmarks auf das Gesamtergebnis aus, in das fast alle Benchmarks einfließen? Bevor wir dieser Frage nachgehen, sehen wir uns zuerst das Rating für die Spiele an, dessen Ergebnis all denen schon bekannt sein sollte, die auf den vorherigen Seiten die Benchmarks genauer studiert haben.

Auf der nächsten Seite: Leistungsrating (Fortsetzung)