18/20 X800 Pro, XT PE und GeForce 6800 GT, Ultra im Test : Neue Chipgeneration mit neuen Treibern

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Alice

  • Ein eher selten genutzter Test im Benchmarkparcours ist eigentlich ein alter Hut. American McGee's Alice, wie das Spiel mit vollem Namen heißt, basiert sowohl auf der Quake3-Engine als auch auf einer leicht psychedelischen Version von Alice im Wunderland. Sowohl Polygonzahl als auch Texturdetails wurden gegenüber der Quake3-Urversion erheblich gesteigert, so dass die graphischen Ansprüche für Alice schon ein ganzes Stückchen über dem Original liegen. Getestet wurde das in einem Außenlevel ablaufende und damit aufgrund der Q3-Engine für besondere Schwierigkeiten sorgende Curiosity-Timedemo mit den maximalen Details, die im Spiel vorgesehen sind. Zusätzlich wurde noch per Konsole der trilineare Filter, für den es im Spiel selber keinen Schalter gibt, mit dem Befehl r_texturemode GL_LINEAR_MIPMAP_LINEAR und einem folgenden vid_restart aktiviert.
    Durch den Einsatz von zusätzlichen Detail-Texturen im Nahbereich ergibt sich eine optisch gelungene und aufgrund des eher ungewöhnlichen Settings ungewöhnliche Spieleerfahrung in diesem Third-Person Action-Adventure.

  • Weitere Informationen: ElectronicArts.com

  • Download: ElectronicArts.com (Demo)
Alice Curiosity 1024 default
    • GeForce 6800 GT
      152,8
    • GeForce 6800 Ultra
      151,6
    • GeForce FX 5950 Ultra
      151,4
    • Radeon 9800 XT
      143,0
    • GeForce FX 5800 Ultra
      142,1
    • Radeon X800 Pro
      141,5
    • Radeon X800 XT "PE"
      141,5
    • Radeon 9700 Pro
      136,4
    • GeForce 4 Ti 4800
      96,9
    • Radeon 9600 XT
      93,0

Mit gut 150 Bildern pro Sekunde dürften sowohl FX 5950 als auch die beiden 6800er-Karten kaum noch steigerungsfähig in dieser Einstellung sein. Die beiden X800-Karten laborieren auf einem Niveau mit der FX 5800 Ultra am offenbar mehr Systemleistung beanspruchenden OpenGL-Treiber von ATi.

Alice Curiosity 1024 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      151,9
    • GeForce 6800 GT
      150,9
    • Radeon X800 XT "PE"
      141,4
    • Radeon X800 Pro
      139,4
    • Radeon 9800 XT
      123,3
    • GeForce FX 5950 Ultra
      116,0
    • Radeon 9700 Pro
      101,8
    • GeForce FX 5800 Ultra
      97,2
  • 4xAA / maxAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      148,5
    • GeForce 6800 GT
      143,7
    • Radeon X800 XT "PE"
      138,9
    • Radeon X800 Pro
      123,4
    • Radeon 9800 XT
      101,9
    • GeForce FX 5950 Ultra
      87,4
    • Radeon 9700 Pro
      83,1
    • GeForce FX 5800 Ultra
      71,3

Aktivierte Kantenglättung im Verbund mit aufwendigerer Texturfilterung rückt die Verhältnisse im Sinne der neuen Generation wieder ein wenig gerade. An der Rangfolge innerhalb unseres Viererquartetts ändert sich nichts.

Alice Curiosity 1280 default
    • GeForce 6800 GT
      151,2
    • GeForce 6800 Ultra
      150,2
    • Radeon X800 XT "PE"
      140,7
    • Radeon X800 Pro
      132,5
    • GeForce FX 5950 Ultra
      116,8
    • Radeon 9800 XT
      115,1
    • GeForce FX 5800 Ultra
      98,1
    • Radeon 9700 Pro
      94,6
    • GeForce 4 Ti 4800
      59,8
    • Radeon 9600 XT
      59,3

1280x1024 scheint selbst für die X800 Pro schon ein wenig Mehrbelastung zu bedeuten. Die 6800er-GeForce Karten und die X800 XT „PE“ bleiben von der höheren Pixelzahl unbeeindruckt.

Alice Curiosity 1280 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      145,1
    • GeForce 6800 GT
      138,3
    • Radeon X800 XT "PE"
      132,2
    • Radeon X800 Pro
      106,5
    • Radeon 9800 XT
      84,6
    • GeForce FX 5950 Ultra
      77,5
    • Radeon 9700 Pro
      69,2
    • GeForce FX 5800 Ultra
      63,9
  • 4xAA / maxAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      119,6
    • GeForce 6800 GT
      107,0
    • Radeon X800 XT "PE"
      105,5
    • Radeon X800 Pro
      82,5
    • Radeon 9800 XT
      68,4
    • GeForce FX 5950 Ultra
      59,1
    • Radeon 9700 Pro
      56,0
    • GeForce FX 5800 Ultra
      46,9

Selbst mit maximaler Multisampling-Qualität innerhalb unserer Testsettings und maximaler Texturfilterung kann sich die 6800 GT einen hauchdünnen Vorsprung vor der Radeon-Konkurrenz bewahren.

Alice Curiosity 1600 default
    • GeForce 6800 Ultra
      145,1
    • GeForce 6800 GT
      139,2
    • Radeon X800 XT "PE"
      128,0
    • Radeon X800 Pro
      101,9
    • Radeon 9800 XT
      82,9
    • GeForce FX 5950 Ultra
      82,2
    • GeForce FX 5800 Ultra
      68,7
    • Radeon 9700 Pro
      67,6
    • GeForce 4 Ti 4800
      41,1
    • Radeon 9600 XT
      36,2

Auch hier das bekannte Bild: Reine Füllrate unter OpenGL liegt den 6800er-GeForces am besten. Danach folgt die X800 XT „PE“ und mit Respektsabstand die X800 Pro.

Alice Curiosity 1600 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      119,8
    • GeForce 6800 GT
      106,3
    • Radeon X800 XT "PE"
      101,0
    • Radeon X800 Pro
      76,7
    • Radeon 9800 XT
      61,3
    • GeForce FX 5950 Ultra
      55,9
    • Radeon 9700 Pro
      50,3
    • GeForce FX 5800 Ultra
      46,0
  • 4xAA / maxAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      85,5
    • GeForce 6800 GT
      78,7
    • Radeon X800 XT "PE"
      76,6
    • Radeon X800 Pro
      60,4
    • Radeon 9800 XT
      47,8
    • GeForce FX 5950 Ultra
      42,9
    • Radeon 9700 Pro
      39,2
    • GeForce FX 5800 Ultra
      27,4

Eines der wenigen Spiele, die offenbar weiterhin Domäne der nVidia-Karten bleiben. Ob es nun eine geringere Größe des benötigten Texturplatzes im Vergleich zu Call of Duty oder schlicht der Umstand, dass kaum noch jemand „Amercian McGee's Alice“ kennt und bencht, ist, bis auf weiteres ist hier trotz durchweg problemlos spielbarer Frameraten kein Blumentopf für die X800-Serie zu gewinnen.

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