4/16 Inno3D GeForce 6800, GT & Ultra im Test : Dreimal Performance in Reinkultur?

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Inno3D GeForce 6800 GT

Quasi die goldene Mitte bildet die GeForce 6800 GT von Inno3D. Sie stellt nicht nur preislich sondern auch von der Performance her die Mitte des neuen Trios dar. Gegenüber der GeForce 6800 kann sie mit vollen 16 Pipelines und schnellerem Speicher auftrumpfen. Allerdings lässt man sich dieses Mehr an Geschwindigkeit auch bezahlen. Rund 420 Euro sind derzeit für das Modell zu berappen.

Inno3D GeForce 6800 GT
Inno3D GeForce 6800 GT
Inno3D GeForce 6800 GT
Inno3D GeForce 6800 GT

Leider müssen sich zukünftige Besitzer einer GeForce 6800 GT weiterhin darauf einstellen, auf zwei DVI-Ausgänge zu verzichten. Dieses Feature bietet Inno3D nur bei der 6800 Ultra. Kaum verwunderlich, hält man sich doch fast gänzlich an nVidias Vorgaben und diese sehen keinen zweiten DVI-Ausgang bei der 6800 GT vor. Ebenfalls mit von der Partie ist ein TV-Anschluss mit Video-Out-Funktion sowie ein zusätzlicher Stromanschluss für die bitter nötige, zusätzliche Portion Strom direkt vom Netzteil. Die 50 MHz weniger Chiptakt gegenüber der 6800 Ultra reichen offenbar aus, die Karte nur mit einem Anschluss zu betreiben.

Inno3D GeForce 6800 GT
Inno3D GeForce 6800 GT
Inno3D GeForce 6800 GT
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Wirft man einen näheren Blick auf das PCB der GeForce 6800 GT von Inno3D fällt schnell auf, dass dieses mit dem der 6800 Ultra nahezu identisch ist. Einziger Unterschied ist die etwas ausladendere Stromversorgung bei der Ultra-Karte, die durch den zweiten Stromanschluss zustande kommt. Weiterhin für gut befunden wurde das Design des Kühlers. Dieser beschränkt sich auf einen Slot und sollte somit mit fast jedem erhältlichen Barebone kompatibel sein. Dies kann man von der GeForce 6800 Ultra bekanntlich leider nicht behaupten.

Kam bei der GeForce 6800 noch guter, alter DDR1-Speicher zum Einsatz, muss man bei der 6800 GT schon zu größerem Kaliber greifen. Hier verbaut man 256 MB GDDR3-Speicher von Samsung mit einer minimalen Zugriffszeit von 2,0 ns. Luft nach oben ließ man hier also nicht, entsprechen die maximal 500 MHz des Speichers doch auch genau den Taktraten der GeForce 6800 GT. Der mit 16 aktiven Pipelines ausgestattete NV40-Chip taktet übrigens mit stolzen 350 MHz und produziert auch unter Last keine exorbitant große Hitze.

Inno3D GeForce 6800 GT
Inno3D GeForce 6800 GT
Inno3D GeForce 6800 GT
Inno3D GeForce 6800 GT

Wenn es um den Lieferumgang geht, hat man bei Inno3D leider noch nie gekleckert. Und so präsentiert sich der Lieferumfang der GeForce 6800 GT wie folgt:

  • Inno3D GeForce 6800 GT mit 256 MB Texturspeicher
  • Handbuch (englisch)
  • DVI-auf-DSub-Adapter
  • S-Video-auf-Cinch-Adapter
  • CD mit aktuellen Treibern
  • Futuremark 3DMark 03
  • Commandos 3 - Destination Berlin
  • InterVideo WinDVD 4 und WinDVD Creator
Inno3D GeForce 6800 GT
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