ATis Radeon X700-Serie im Test: X700 gegen nVidia 6600 GT

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Christoph Becker (+1)
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Die Karte

ATi Radeon X700 XT

Wie schon bei nVidias neuen Mainstream-Karten der 6600-Serie stand uns auch bei ATis X700-Serie nur das Spitzenmodell für einen Test zur Verfügung, dieses Mal sogar nur eines der brandneuen Testsamples in den Räumlichkeiten des Herstellers. Wie man auf den Bildern sieht, wird dank der vom PCI Express-Slot gelieferten 75 Watt auch bei ATI kein separates Stromkabel mehr benötigt - bei einer Mainstream-Karte wäre eine größere Leistungsaufnahme momentan allerdings auch etwas verwunderlich. Allerdings hat man auch bei ATi die entsprechenden Lötstellen auf dem Board-Layout vorgesehen.

ATi Radeon X700 XT

Der Kühler aus massivem Aluminium fällt verhältnismäßig klein aus, im Gegensatz zu nVidias GeForce 6600 GT werden hier jedoch auch die mit 525 MHz getakteten GDDR3-Speicher-Chips aktiv gekühlt - zumindest hat es den Anschein. Hier kommen übrigens 128 MB Speicher mit einer minimalen Zugriffszeit von 1,6 ns zum Einsatz. Wirklich notwendig ist dies allerdings nicht, wird der Speicher doch auch unter Volllast nicht sonderlich heiß. Außerdem ist die X700-Serie laut Entwickler ATi bereits für eine passive Kühlung in BTX-Gehäusen vorbereitet.

Nun bleibt natürlich abzuwarten, was die einzelnen Hersteller aus ATis Design-Vorschlag machen. Hier werden wir wohl schon in Kürze diverse andere Modelle sehen, die im Allgemeinen etwas spektakulärer „rüberkommen“; schließlich spielt mittlerweile auch das Auge beim Kauf einer Grafikkarte mit.

Leider können wir so auch keine weiteren Angaben zur Radeon X700 oder zum Pro-Modell machen. Diese beiden Grafikkarten konnte oder wollte man uns auch nicht bei der bereits angesprochenen Präsentation zeigen. Kaum verwunderlich, da es ja in erster Linie darum geht, nVidias GeForce 6600 GT zu schlagen und dazu sind X700 und X700 Pro ob ihrer Natur nicht geeignet. Bilder einer X700 Pro haben wir nachfolgend online gestellt. Bis auf ein paar Bauteile ist das Layout von XT- und Pro-Version identisch. Auch hier kommt Speicher vom Typ GDDR3 zum Einsatz, allerdings mit 2 ns minimaler Zugriffszeit.

Radeon X700 PRO