4/16 Leadtek WinFast A400-Serie im Test : Drei GeForce 6800 stellen sich der Konkurrenz

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Leadtek WinFast A400 GT

Weiter geht es mit Leadteks WinFast A400 GT, in der ein NV40-Chip mit 16 Pipelines und 350 MHz Chiptakt schlummert. Rein optisch gesehen geht Hersteller Leadtek auch hier einen ganz persönlichen Weg - dazu aber später mehr. Viel interessante ist hingegen der Preis für dieses Schmuckstück. So soll man laut Geizhals.at für eine solche Grafikkarte rund 395 Euro auf den Tisch legen und somit schwimmt man in der Masse der Konkurrenz mit. Mit der Verfügbarkeit sieht es praktisch genauso schlecht aus wie bei der kleinen A400. Die GT ist bei kaum einem der verzeichneten Händler verfügbar.

Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT

DVI- und DSub-Anschluss sowie ein TV-Ausgang - nichts wirklich berauschendes. Ob wir einmal Indiana Jones losschicken sollten, damit dieser uns endlich eine neue GeForce-Karte mit ViVo-Ausgang sucht? Einen Titel für diesen Film hätten wir jedenfalls schon: „Indiana Jones - Jäger des verlorenen ViVo-Ausgangs“. Nun müssen wir nur noch Harrison Ford von unserer Idee überzeugen. Ach ja, die mit Kupfer passiv gekühlte Stromversorgung können wir nur goutieren - natürlich im Sinne eines Übertakters.

Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT

Doch kommen wir wieder zurück zum Wesentlichen; und das ist nunmal Leadteks WinFast A400 GT. Wer die A400 schon imposant fand, dem wird bei dem GT-Modell endgültig die Spucke wegbleiben. Hier schöpfte man wirklich aus dem Vollen und präsentiert dem Kunden 900 Gramm (!) massives Kupfer auf einem grünen PCB aus Plastik. Die 300 Gramm Mehrgewicht gegenüber der GeForce 6800 resultieren vor allem aus der gestiegenen Höhe. War die A400 noch eine Single-Slot-Lösung, belegt die A400 GT schon den PCI-Steckplatz neben dem AGP-Port. Dass man die Grafikkarte beim Transport des Systems besser demontieren sollte, brauchen wir wohl gar nicht erst zu erwähnen.

Sonst gilt für den Kühler der WinFast A400 GT in etwa dasgleiche, was auch schon bei der A400 galt. So ist dieses Modell äußerst leise und darf mit einer guten Übertaktbarkeit glänzen. Beim Speicher setzt Leadtek allerdings wieder auf den Standard und verbaut den den Spezifikationen von nVidia entsprechenden PCB GDDR3-Speicher aus dem Hause Samsung mit einer minimalen Zugriffszeit von 2,0 ns.

Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT
Leadtek WinFast A400 GT

Da auch Leadtek zu den Herstellern gehört, die viel Wert auf ein gutes Gesamtpaket legen, platzierte man folgende Extras im Karton der WinFast A400 GT:

  • Leadtek WinFast A400 GT mit 256 MB Texturspeicher
  • Treiber-CD
  • S-Video-Kabel
  • Cinch-Kabel
  • Adapter zum Anschluss der Grafikkarte an das Netzteil
  • DVI-auf-DSub-Adapter
  • ausführliche Anleitung
  • Prince of Persia - The Sands of Time
  • Splinter Cell - Pandorra Tomorrow
  • Gun Metal
  • Big Mutha Truckers

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