4/22 Windows XP 64 Bit für Spieler : ATi und Nvidia auf einem Athlon 64 im Vergleich

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Bildqualität

Die Bildqualität zu kontrollieren war wohl schon immer ein relativ schwieriges Unterfangen, weswegen wir uns auch nicht all zu sehr darauf konzentrieren werden. Der einzige Sinn dieses Vergleiches ist zu kontrollieren, ob es qualitätsmäßig Unterschiede zwischen den einzelnen Treibern gibt; auch hier spielt der Vergleich nVidia gegen ATi eine recht geringe Rolle. Als Testmaterial musste abermals Futuremarks 3DMark05 herhalten, welcher eine simple Funktion zum Vergleich der Bildqualität in den drei gebotenden Spielszenen bietet. Als Auflösung wird dabei 1024x768 ohne Anti-Aliasing und den anisotropen Filter bei allen Screenshots benutzt. Zum Vergleich nehmen wir einen Ausschnitt aus der ersten Szene des 3DMark05 und ein mittels des ATi-Tools The Compressonator hergestelltes Differenzbild, wobei hier aber alle Sequenzen aus dem Benchmark verwendet werden, da es dort insgesamt größere, erkennbare Unterschiede gibt. Andere Spiele werden nicht verglichen, da dies den Zeitaufwand dieses Artikels sprengen würde.

nVidia ForceWare

Bildvergleich: ForceWare 61.76 (32-Bit) gegen ForceWare 66.93 (32-Bit)
Differenzbild 61.76 gegen 66.93 Szene 1
Differenzbild 61.76 gegen 66.93 Szene 2
Differenzbild 61.76 gegen 66.93 Szene 3
Differenzenbilder
Bildvergleich: ForceWare 61.76 (64-Bit) gegen ForceWare 66.96 (64-Bit)
Differenzbild 61.76 (64-Bit) gegen 66.96 (64-Bit) Szene 1
Differenzbild 61.76 (64-Bit) gegen 66.96 (64-Bit Szene 2)
Differenzbild 61.76 (64-Bit)gegen 66.96 (64-Bit) Szene 3
Differenzenbilder

Wie man gut erkennen kann, ist die Bildqualität des ForceWare 61.76 und 66.93 in der ersten Spielszene vom 3DMark05 nicht exakt gleich, auch wenn die Unterschiede nur sehr gering sind. So sehen die Texturen und die Helligkeit beim 66.93 leicht verändert, auch wenn das nur wenig in einigen Bereichen des Bildes auffällt. Dasselbe Ergebnis spiegelt auch das Differenzbild wider. Zwar sind Unterschiede erkennbar, aber diese sind nur recht gering ausgeprägt. Ob dies nun besser oder schlechter aussieht, sollte jeder für sich selber entscheiden, da die Bildqualität durch die Änderungen objektiv nicht schlechter oder besser wird.

In der zweiten Spielszene vom Benchmark scheinen die Texturen dagegen gleich geblieben zu sein. Der einzige Unterschied ist erneut die leicht höhere Helligkeit beim ForceWare 66.93, aber diese fällt noch weniger als beim ersten Screenshot auf. Diese Ergebnisse bestätigt auch das Differenzbild.

Auf dem dritten Bild konnten wir dagegen selbst bei genauem Betrachten keine Unterschiede mehr mit bloßem Auge erkennen, was auch das Tool „The Compressonator“ bestätigt. Ebenso gibt es keine Unterschiede zwischen der 32-Bit- und der 64-Bit-Version der ForceWare-Treiber, solange diese ein und derselben Generation angehören. Nach dem genauen Untersuchen der Bilder kann man unserer Meinung nach durchaus die Aussage aufstellen, dass sich die Bildqualität - zumindest im 3DMark05 - nicht zum Schlechten hin verändert hat. Die auftretenden Differenzen sehen wir als so gering ein, so dass sie ohne schlechtes Gewissen ignoriert werden können. Vor allem da dadurch die Bildqualität objektiv nicht vermindert wird. Auch in anderen Spielen konnten wir keine Unterschiede zwischen den Treibern mit bloßem Auge erkennen, weswegen wir den Vergleichsbildern keine all zu große Bedeutung schenken. Allerdings gibt in vielen Spielen eine leicht erhöhte Helligkeit bei der 66.9x-Generation, welche aber durchaus als angenehm zu bezeichnen ist.

ATi Catalyst

Bildvergleich: Catalyst 5.1 gegen Catalyst 5.2
Differenzbild Cat 5.1 gegen Cat 5.2 Szene 1
Differenzbild Cat 5.1 gegen Cat 5.2 Szene 2
Differenzbild Cat 5.1 gegen Cat 5.2 Szene 3
Differenzenbilder
Bildvergleich: Catalyst Beta 3 gegen Catalyst Beta 4
Differenzbild Cat Beta 3 gegen Cat Beta 4 Szene 1
Differenzbild Cat Beta 3 gegen Cat Beta 4 Szene 2
Differenzbild Cat  Beta 3 gegen Cat Beta 4 Szene 3
Differenzenbilder

Sehr schön, ATi scheint - zumindest beim 3DMark05 - absolut nicht an der Schraube für die Bildqualität gedreht zu haben und bietet somit ein zu 100 Prozent identisches Bild bei allen vier getesteten Treiber, egal ob Windows XP oder Windows XP-64 zum Einsatz kommt. Weder mit dem Auge noch auf den Differenzbildern sind irgendwelche Unterschiede bei dem Benchmark aus dem Hause Futuremark zu erkennen. Dasselbe Ergebnis ergaben auch Stichproben in allen Spielen, die für den Test verwendet wurden. Auch hier gab es subjektiv keine erkennbaren Unterschiede, so wie es auch sein soll.

Auch die in dem Artikel nicht dargestellten Versuche einen Unterschied in der Bildqualität zwischen den 32 Bit und den 64 Bit Treibern von ATi zu entdecken, bleiben erfolglos. Natürlich stellt sich hier die Frage, ob der erkennbare Unterschied bei den nVidia ForceWare-Treibern ein Bug ist, der Verbesserung der Qualität gedient hat oder einfach eine unfaire Optimierung zugunsten eines kleinen Performanceschub ist, jedoch muss diese Frage leider unbeantwortet in diesem Artikel bleiben.

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