18/23 TurboCache und HyperMemory im Test : Sinnvoll oder TurboHype?

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SpellForce

Wie der Shooter Far Cry ein deutsches Gewächs, präsentiert sich Spellforce in der Version 1.52a als hardwaremordender Genre-Mix aus Echtzeitstrategie und Rollenspiel, in welchen der Avatar, die Spielfigur des Spielers, sich mit fortschreitender Story auch weiterentwickelt und in seinen Kampf- und Magieeigenschaften verbessern kann.

Die Auswahl zwischen Draufsicht und Third-Person Perspektive auf die mit der mit der k.r.a.s.s.-Engine dargestellte Spielwelt, sowie die vielen, gut animierten Einheiten und die detailreiche und mit hübschen, stimmungsvollen Texturen verzierte Landschaft fordert sowohl die Grafikkarten als auch die CPU. Ein ausreichend ausgebauter Hauptspeicher tut ein Übriges.

Zur Ermittlung der durchschnittlichen Frameraten haben wir uns der Intro-Sequenz, die sowohl Ausblicke in die weitläufige Landschaft als auch Nahansichten von Charakteren und einige Spezialeffekte bietet, nach übersprungenem Tutorial bedient. Alle in-Game Optionen standen dabei auf höchster Stufe. Ausnahmen bildeten „mittlere“ Texturqualität und „normale“ Schatten und dekorative Objekte. Die Texturfilterung war auf trilinear eingestellt.

Während die GMA-Lösungen selbst mit reduzierten Details an der 25-FPS-Marke scheitern, zeigt auch die Radeon mit dem langsamsten Speicher hier nur in 800x600 Bildpunkten gut spielbare FPS. Den Sieg teilen sich in dieser Auflösung die GeForce 6200 TC, die ab 1024x768 auf etwa 10 Prozent Vorsprung davonzieht, und die Radeons mit schnellem Speicher.

Die HQ-Settings bestanden in diesem Falle aus der Einstellung „sehr hoch“ in Sachen Texturqualität und „hoch“ bei den dekorativen Objekten.

Das führt dazu, dass nur noch die GeForce 6200 TC oberhalb der 30-FPS-Grenze bleibt und das auch nur mit 800x600 Pixeln. Die Radeons bleiben sämtlich knapp unterhalb von 30 FPS und keine der Karten vermag in 1024x768 noch großen Spielspaß zu erzeugen – zu niedrig sind die FPS.

GMA900 SpellForce
GMA900 SpellForce
X300SE SpellForce
X300SE SpellForce
GF6200TC SpellForce
GF6200TC SpellForce

Bis auf die, durch die unterschiedlichen Detailgrade verursachten Unterschiede leistet sich hier keiner der Kandidaten ein echte Blöße. Die Farben wirken allerdings auf der Radeon in der Entfernung etwas kräftiger als auf der GeForce. Dies kann aber auch an einer etwas anderen Verrechnung des Entfernungsnebels liegen. Seltsam wirkt allerdings der Baumes links im Vordergrund. Hier sind einige Teile der Blatt-Texturen auf der GeForce deutlich verwaschener, als auf der Radeon – wir führen dies auf die unterschiedliche LOD-Bestimmung zurück, die, gerade ohne anisotropen Filter, zu diesem Effekt führen kann.

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