19/23 TurboCache und HyperMemory im Test : Sinnvoll oder TurboHype?

, 0 Kommentare

Tomb Raider

Als einer der ersten Titel mit voller DirectX9 Unterstützung sorgte „Tomb Raider: Angel of Darkness“ für Furore. Zwar eher, was die erschreckend niedrigen Bildwiederholraten der GeForceFX-Karten im Vergleich zur ATi-Konkurrenz anging, als durch überragendes Gameplay oder erdrückende Verkaufszahlen, aber immerhin, das Spiel blieb in aller Munde.

Pikanterweise war dieses Produktl auch auf der offiziellen Liste des „The Way It's Meant To Be Played“-Programms zu finden und das, obwohl es mehr schlecht als recht lief. Kurzerhand wurde im aktuellen Patch der Version v52 die Unterstützung für die Benchmarkfunktion wieder entfernt. Auch gibt es den Patch v49, der diese Funktion unterstützt, und den wir verwendeten, nicht mehr auf der offiziellen Eidos-Seite zum Herunterladen.

Zur Ermittlung der durchschnittlichen Frameraten haben wir uns des besagten Patches v49, des TRAOD SCU (Tomb Raider: Angel of Darkness Startup Configuration Utility) und eines selbsterstellten Durchlaufes durch große Teile des Prag3a-Levels bedient. Der Standard-Durchlauf umfasste das Fixed-Function-Profil, welches ohne Echtzeit-Reflexionen und MRT-Effekte auskommen musste. Lediglich Cube-Mapping wollten wir sehen. Entsprechend flott durchliefen die Probanden den Parcours.

Auch wenn hier Intels Lösungen wie der klare Sieger aussehen, so zeigt ein Blick auf die Vergleichsscreenshots, warum sie hier so extrem in Front liegen. Nicht nur, dass offenbar Lichtquellen ignoriert wurden, auch das nicht abgebildete Cube-Map-Wasser ließ jeden verschönernden Effekt vermissen. Ein Pyrrhus-Sieg in reinster Form also. Im restlichen Testfeld läßt die offenbar mit einer sehr schnellen Fixed-Funktion-Emulation gesegnete GeForce die Radeons knapp aber komplett hinter sich.

Für unseren HQ-Durchlauf wurde das Standard-Profil für PS2.0-fähige Karten ausgewählt, VSync, wie auch in allen anderen Benchmarks, deaktiviert, Fogging eingeschaltet und alle Texturen auf trilineare Filterung eingestellt. Ansonsten wurden alle Effekte, wie Full-Screen Tiefenunschärfe, Glow und Hitzeflimmern aktiviert - die spanische Inquisition für Grafikkarten also.

Den HQ-Vergleich entscheiden die Radeons für sich. Zwar liegt, den reinen FPS nach, die GeForce leicht in Front, aber ein ganz offenbar fehlerhaft berechneter Tiefenunschärfe-Effekt sorgt dafür, dass man auf der Geforce ausser Blur kaum noch etwas vom Bild erkennt.

GMA900 TRAOD
GMA900 TRAOD
X300SE TRAOD
X300SE TRAOD
GF6200TC TRAOD
GF6200TC TRAOD

Hier die oben geschilderten Effekte noch einmal zur Ansicht. Geforce- und Radeon-Screenshot wurden in hoher Qualität erstellte, der der GMA-Einheit im Standard-Modus.

Auf der nächsten Seite: UT2004