News : nVidia reicht Treiber für Windows Vista nach

, 13 Kommentare

Nach ATi legt nun auch Konkurrent nVidia ein vorläufiges Treiberpaket für Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista Beta 1 nach, da die im System integrierten Treiber für GeForce-Grafikchips und nForce-Chipsätze noch sehr zu wünschen übrig lassen.

So unterstützen die „Out-of-the-box“-Treiber in Vista Beta 1 mit Support für die Aero Glass-Oberfläche (LDDM) nur die älteren GPU-Versionen, also die GeForce FX5200 bis zur FX5950 Ultra, sowie einige Quadro FX-GPUs. High-End-Grafikkarten wie das aktuelle Flaggschiff 7800 GTX und die komplette Mobile-Serie „Go“ kennt Vista nicht. Ebenso fehlen 64-Bit-Treiber, die das Longhorn Display Driver Model (LDDM) erfüllen, komplett, wohingegen bei ATi eine breite Grafikkartenpalette unter 32- und 64-Bit unterstützt wird.

Um zumindest einigen Testern die Aero Glass-Effekte nicht weiter zu verwehren, hat die Grafikchipschmiede aus Kalifornien kurz nach der Freigabe von Windows Vista Beta 1 ForceWare-Treiber der Versionsnummer 75.03 (LDDM) freigegeben, mit der die Hardware-Unterstützung um die Desktop-Karten 5950 Ultra bis 7800 GTX (einschließlich der PCX-Serie) und die Mobile-Karten Go5100 bis Go6800 erweitert wird. Der Treiber steht allerdings ausschließlich für Vista x32 zur Verfügung – Aero Glass mit Vista x64 ist derzeit also nur mit Produkten von der Konkurrenz möglich. Dies trifft auch auf die OpenGL-Unterstützung zu, die bei nVidia derzeit noch komplett fehlt.

Wie schon im Falle ATi angemerkt, legt auch nVidia zu ihrem Alpha-Release keine lauffähige Control Center-Applikation bei, was sich aber durch die Worte „Alpha“ und „Beta 1“ des Windows Vista-Paketes entschuldigen lässt.

Da es außerdem einige Probleme mit der Verwendung der Windows XP-Treiber für die nForce Chipsätze gab, warten auf nVidias Servern außerdem 64- und 32-Bit Treiber für die Onboard-Audiohardware auf nForce4-Mainboards (Versionsnummer 4.64) sowie für die Networking-Lösungen der nForce-Reihe (Versionsnummer 5.04).


Wir bedanken uns bei Hannes Tismer
für das Einsenden dieser Meldung