News : Neue Netzteile von Enermax bis 1000 Watt

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Enermax, einer der großen Hersteller von Netzteilen, hat sich an eine besondere Grenzen gewagt und stellte nun das erste Netzteil mit einer Leistung von 1.000 Watt vor. Dazu gesellen sich zwei weitere Serien mit unterschiedlicher Ausstattung und Leistung.

Die CFX-Serie ist für Barebones aller Art und Micro-BTX-Systeme gedacht. Zunächst wird es zwei Modelle geben, eins mit 300 Watt und passivem PFC. Der große Bruder wird 350 Watt vorweisen und ist mit aktivem PFC versehen. Durch Einhalten der neuen CFX 12V Version 1.2-Norm soll sich das Netzteil auch für Dual-Core-Systeme und Hochleistungs-PCI Express-Grafikkarten eignen. Bereits zum Jahresende sollen noch stärkere Modelle die Serie verstärken.

Für den Desktop-Bereich ist die Liberty-Serie vorgesehen. Mit Leistungen von 400, 500 und 620 Watt, einem 120-mm-Lüfter und der Intel ATX 12V 2.2-Norm sollen sich die Netzteile auch für Dual-Core-Systeme mit AMD Athlon 64 X2- oder Intel Pentium D/XE 840-Prozessoren eignen. Alle Modelle weisen ein Kabelmanagement auf, die beiden größeren Modelle verfügen für CrossFire- oder SLI-Systeme über zwei PEG-Anschlüsse. Ab Anfang Oktober soll die Liberty-Serie in Deutschland verfügbar sein, Preise wurden bisher nicht genannt.

Kommen wir zum „Schlachtschiff“ im Enermax-Programm, der Galaxy-Serie. Mit einer Leistung von 1.000 Watt wird erstmals diese Marke von einem Netzteil überschritten. Vorgesehen ist das Netzteil für Server und Höchstleistungs-Workstations. Durch Einsatz neuester Technik entspricht das Galaxy 1000 der Intel EPS 12V Version 2.8-Norm, die erst ab 2006 gültig ist. Vier unabhängige 12-Volt-Schienen liefern je 18 Ampere, zusammen können sie mit 66 Ampere, also 792 Watt Leistung aufwarten. Auch die für den Server-Bereich nicht so relevanten 3,3-Volt- und 5-Volt-Schienen bieten je 30 Ampere. Für ausreichende Kühlung sorgen ein 140-mm- und ein 80-mm-Lüfter. Markteinführung soll Anfang nächsten Jahres sein.

Für die Galaxy- und Liberty-Serie gibt Enermax einen Wirkungsgrad von etwa 80 Prozent an, bei einer Auslastung von 30 bis 100 Prozent. Der PFC-Faktor wird sogar mit 0,99 angegeben. Über Preise schweigt sich Enermax aus, auch die Verfügbarkeit der einzelnen Serien ist unterschiedlich, hier sollten die üblichen Preisdienste eine Hilfe sein.